Deutsche Pläne: Die eigene Mondmission - DER SPIEGEL
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Deutsche Pläne Die eigene Mondmission

Deutschland scheint wild entschlossen, sich zunächst im Alleingang auf den Weg zum Mond zu machen. Auf einer Konferenz in Bremen zeigten Wissenschaft, Raumfahrt-Industrie und Politik erstaunliche Einigkeit: Es wird eine deutsche Mond-Forschungssonde geben.
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Roter Trabant (kurz vor der totalen Mondfinsternis am 4.3.2007): Zuerst eine Sonde, dann ein Landungsfahrzeug will Deutschland zum Mond schicken. Wenigstens die Planung dieser Missionen startet als nationaler Alleingang

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Modell eines Radioteleskops (Maßstab 1:10): Beim Bremer Symposium wurde dieses Design eines Radioteleskops ausgestellt, dass von der dunklen Rückseite des Mondes aus ins Weltall horchen könnte

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Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Technologie: Ex-Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hält die Mond-Pläne für realistisch - und finanzierbar. "Der Orbiter wäre parallel zu den bestehenden Programmen finanzierbar", sagte sie zu SPIEGEL ONLINE

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Planetenforscher Gerhard Neukum (im Jahr 2006): "Es sind fantastische Instrumente geplant und wir haben in Deutschland das Know-how, sie zu realisieren." Mehr als ein Drittel der geschätzten 300 bis 400 Millionen Euro für den Mond-Orbiter sollen laut Neukum in die wissenschaftlichen Instrumente fließen

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Apollo 11 (Illustration): Nach den ersten Schritten auf dem Mond in den späten sechziger und siebziger Jahren wollen nun alle zum Mond - oder dorthin zurück. US-Amerikaner, Chinesen und Japaner haben eigene Missionen angekündigt. Kürzlich erklärten auch die Briten, dass sie in einem nationalen Alleingang zum Erdtrabanten zurück wollen - ebenso wie die Deutschen

Foto: NASA-JSC
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