Deutsche Sprinter Allein zu langsam, im Team stark
Die deutsche Sprintstaffel: Matthias Linder (Ersatzmann), Maximilian Kessler, Sven Knipphals, Lucas Jacubczyk and Julian Reus (v.l.n.r.). Dank guter Zeiten und verfeinerter Staffelübergabe-Technik soll bei der Leichtathletik-WM in Moskau die Bronzemedaille her.
Martin Keller lief in diesem Jahr bereits 10,07 Sekunden auf der 100-Meter-Strecke.
Und auch Julian Reus war nur eine Hundertstelsekunde schneller unterwegs. Zum Vergleich: Der deutsche Rekord von Frank Emmelmann aus dem Jahr 1985 liegt bei 10,06 Sekunden.
Doch in den Einzelrennen ist mit diesen Zeiten gegen die internationale Top-Konkurrenz nichts zu holen. Jamaikas Top-Star Usain Bolt benötigte für seinen Gold-Triumph in Moskau nur 9,77 Sekunden.
Auch für das Finale am Sonntag gilt die jamaikanische Staffel als Top-Favorit. Bolt könnte zum erfolgreichsten WM-Starter der Geschichte werden.