Deutsche Wiedervereinigung - DER SPIEGEL
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Deutsche Wiedervereinigung Sachsenschwemme am Ende der Welt

Im Norden die DDR, im Osten die Tschechoslowakei - vor dem Mauerfall lag Hof im Schatten des Eisernen Vorhangs. Mit dem Einzug von Trabis, Vokuhilas und ulkiger Dialekte änderte sich das. Susanne Gundelwein erlebte die Wiedervereinigung in ihrem plötzlich weltbekannten Heimatstädtchen - und vollzog die deutsche Einheit bald darauf auch in ihrem Herzen.
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Brücke über die Saale bei Hirschberg: An Stelle der bisherigen innerdeutschen Grenze zwischen Hirschberg (Thüringen) und Untertiefengrün (Bayern) wurde kurz nach Grenzöffnung im Winter 1989/90 eine provisorische Fußgängerbrücke über Saale eingerichtet. Die ursprüngliche Brücke war im Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Im Hintergrund sieht man die Hirschberger Lederfabrik.

Foto: Susanne Gundelwein
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Elstertalbrücke nach Grenzöffnung: Die Autoschlange auf der B173 reichte von Plauen bis Hof, aufgenommen sechs Tage nach der Grenzöffnung. Der Bau einer Autobahnbrücke über die Elster bei Pirk war in den dreißiger Jahren begonnen worden, konnte aber wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs nicht fertiggestellt werden. Aufgrund der Grenznähe wurde während der Zeit der deutschen Teilung daran nicht weitergearbeitet, so dass die Brücke kurz nach der Grenzöffnung noch im Zustand wie vor Ausbruch des Krieges war. Mittlerweile ist sie als Teil der A72 befahrbar.

Foto: Susanne Gundelwein
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Grenzübertritt an der innerdeutschen Grenze: Übergang für Fußgänger von Regnitzlosau / Posseck nahe Hof an Weihnachten 1989.

Foto: Susanne Gundelwein
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D-Mark im Angebot: Ab Mitte November 1989 war in der Plauener Sparkasse D-Mark vorrätig.

Foto: Susanne Gundelwein
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Portal der Lutherkirche: Kerzen des Dankes für die Friedliche Revolution in Plauen im November 1989.

Foto: Susanne Gundelwein
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?