Deutscher Computerspielpreis 2017 Das sind die Gewinner
Knuffige Figuren und ein Hauch von Minecraft: Das Action-Rollenspiel "Portal Knights" gewinnt den mit 110.000 Euro dotierten Preis für das beste deutsche Spiel. Der Nutzer streift als Krieger, Magier oder Waldläufer durch 3D-Welten.
Das Plattform-Spiel "Dyo" hat sich von der griechischen Mythologie inspirieren lassen. Die Spieler übernehmen die Rolle von zwei Minotauren-Brüdern, die mit Geschick aus einem Labyrinth entkommen müssen. Das Spiel gewann in der Kategorie "Bestes Nachwuchskonzept".
Bei "Isometric Epilepsy" ist der Name Programm: Dem YouTube-Trailer schicken die Entwickler eine Epilepsie-Warnung voraus. Das Spiel besteht aus geometrischen Formen und knalligen Farben. Die Umgebung verändert sich im Takt der Musik, der Nutzer muss sich auf eine surreale Spielwelt einlassen.
Das erste von drei Virtual-Reality-Spielen unter den Preisträgern ist "Virtual Space Port". Der Spieler muss eine stetig wachsende Raumstation verwalten und gegen Feinde verteidigen. Auch hierfür gab es eine Auszeichnung in der Kategorie "Bestes Nachwuchskonzept".
In einer verträumten Spielwelt mit moosigen Felsen muss der Spieler bei "She remembered Caterpillars" bunte Figürchen von A nach B bringen. Das Puzzle-Spiel mit den liebevollen Zeichnungen wurde als "Bestes Kinderspiel" gekürt.
Das beste Jugendspiel des Jahres ist "Code 7 - Episode 0: Allocation". In dem textbasierten Spiel übernimmt der Nutzer die Rolle des Hackers Alex. Während der versucht, die Rätsel einer unheimlichen Raumstation zu verstehen, entfaltet sich eine düstere Science-Fiction-Geschichte.
Wer eine normale Achterbahnfahrt noch nicht aufregend genug findet, kann sich mit "VR Coaster" einen zusätzlichen Kick geben. Das Spiel versetzt den Nutzer per Virtual-Reality-Brille in eine Fantasiewelt mit fliegenden Pferden und Drachen. Für die Mischung aus echter und virtueller Achterbahnfahrt gab es den Preis für die "Beste Innovation". Welche Freizeitparks eine solche VR-Fahrt anbieten, steht hier.
Für seine starke Inszenierung wurde das VR-Spiel "Robinson: The Journey" ausgezeichnet. Es erzählt eine futuristische Version der Geschichte von Robinson Crusoe. Der Held des Spiels strandet nicht wie im Original auf einer einsamen Insel, sondern auf einem Planeten mit Dinosauriern. Mehr zum Spiel lesen Sie in dieser Rezension.
Um beim Jump'n'Run-Spiel "Debugger 3.16" voranzukommen, muss der Spieler Häppchenweise Programmieren lernen. Für die Mischung aus Spiel und Training gab es eine Auszeichnung als "Serious Game".
In "Orwell" wird der Spieler selbst zum Überwacher, zum "Big Brother", wie ihn George Orwell in seinem Roman "1984" beschreibt. Um Terroranschläge abzuwehren, soll der Spieler in die Privatsphäre seiner Mitbürger eindringen - und potenzielle Täter ausfindig machen. Auch "Orwell" wurde als "Serious Game" ausgezeichnet. SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Markus Böhm hat es schon gespielt.
Das beste Smartphone-Spiel des Jahres ist der Shooter "Glitchskier". Mit seiner simulierten Ordner-Ansicht und Röhrenbildschirm-Optik wirkt die App sehr retro. Das Spielgefühl erinnert an Arcade-Klassiker wie "Space Invaders".
Mit Ninjas durchs Japan des 17. Jahrhunderts streifen - darum geht es bei "Shadow Tactics - Blades of the Shogun". Die aufwendige Gestaltung wurde mit dem Preis fürs "Beste Gamedesign" belohnt.
Der Preis für das beste internationale Spiel geht in diesem Jahr an Nintendo. Die Fortsetzung der Kultserie "Zelda" mit dem Untertitel "Breath of the Wild" hat nicht nur die Jury des Deutschen Computerspielpreises überzeugt. Eine ausführliche Rezension lesen Sie hier.
Nur mal schnell die Welt retten: Beim Ego-Shooter "Overwatch" übernehmen die Spieler die Rolle einer heldenhaften Eingreiftruppe. In einer fiktiven Zukunft sollen sie Frieden auf der Welt stiften. Die Jury hat "Overwatch" als bestes internationales Multiplayer-Spiel ausgezeichnet. Unsere Rezension von "Overwatch" finden Sie hier.
Der vierte Teil der Schatzjäger-Reihe "Uncharted" sticht durch filmische Elemente und eine malerische Spielwelt hervor. "Uncharted 4" erhielt den Preis für die "Beste internationale neue Spielewelt". Eine ausführliche Besprechung gibt es hier.
In einer Online-Abstimmung haben Nutzer das Rollenspiel "The Witcher 3: Blood and Wine" als ihr Lieblingsspiel auserkoren. Der Spieler kämpft sich durch eine opulente Märchenwelt mit Vampiren und Hexen, Königen und Einhörnern.