Deutscher Herbst Verwechslung mit einer Terroristin
RAF-Terroristin Albrecht: Die RAF-Terroristin Susanne Albrecht auf einem Fahndungsfoto des Bundeskriminalamts
Jürgen Pontos Haus: Die von Polizisten abgesperrte Einfahrt zum Haus des ermordeten Vorstandssprechers der Dresdner Bank, Jürgen Ponto. Pontos Mörder kamen mit einem Strauß Rosen und zwei Pistolen. Mit dem Satz "Hier ist die Susanne" hatte Pontos Patentochter Susanne Albrecht am 30. Juli 1977 die Türen seiner Villa in Oberursel für ein Kommando der RAF geöffnet. Albrecht, Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar wollten den Vorstandssprecher der Dresdner Bank eigentlich entführen. Als sich der Bankier jedoch wehrte, eröffneten sie das Feuer auf den 53-Jährigen.
RAF-Terroristen Klar und Mohnhaupt: Von der Polizei veröffentlichte Fahndungsfotos der RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt. Gemeinsam mit Susanne Albrecht hatten sie 1977 versucht, den Bankier Jürgen Ponto zu entführen. Dieser wehrte sich jedoch, woraufhin die Terroristen das Feuer auf ihn eröffneten. Ponto starb im Kugelhagel.
Bundesgrenzschutz vor dem Kanzleramt: Vor dem Bundeskanzleramt in Bonn patroulliert der Bundesgrenzschutz mit gepanzerten Fahrzeugen am Tag nach der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Der Fahndungsdruck in der deutschen Öffentlichkeit war zu dieser Zeit enorm, Schleyer zu finden und die RAF-Terroristen zu verhaften hatte höchste Priorität.
Wache vor dem Kanzleramt: Zwei Bundesgrenzschutzbeamte bewachen am 6. September 1977 auf einem gepanzerten Fahrzeug das Bundeskanzleramt in Bonn. Am Tag zuvor war Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer von Terroristen der RAF entführt worden. Mit ihrer Geisel wollten sie ihre in Stammheim einsitzende Führungsspitze freipressen. Der Fahndungsdruck zu dieser Zeit war enorm. Die RAF-Terroristen sollten unbedingt gefunden und verhaftet werden.
Lebenszeichen von Schleyer: Die Pariser Zeitung "Liberation" veröffentlichte am 8. Oktober 1977 dieses Foto des am 5. September 1977 in Köln von der RAF entführten Arbeitsgeber-Präsidenten Hanns-Martin Schleyer. Mit der Entführung des 62-jährigen Schleyer begann ein 44 Tage währendes Drama. Es wurde fieberhaft nach den Terroristen und ihrer Geisel gesucht. Schleyer konnte jedoch nicht gerettet werden. Nachdem die RAF-Gefangenen in Stammheim, die durch die Entführung freigepresst werden sollten, Selbstmord begangen hatten, wurde Schleyer von seinen Entführern erschossen.