Deutsches Liedgut - DER SPIEGEL
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Schlagermusik "... immer dem Trend etwas hinterhergelaufen"

Schlager war mal Mainstream - wieso gibt es heute keine Melodien für Millionen mehr? TV-Showmaster und Musikkenner Götz Alsmann spricht im Interview über Willy Brandts Liebe zu Heino, den Sozialrevolutionär Udo Jürgens und verrät, wieso die Toten Hosen eigentlich eine Schlager-Combo sind.
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Götz Alsmann: Der Musiker und Entertainer Götz Alsmann - mit seinem Markenzeichen, der markanten Haartolle. Alsmann arrangiert deutsche Schlagerkompositionen der Nachkriegsjahre mit starken Jazz-, Swing und Mamboelementen, um den Schlager von seinem verstaubten Image zu befreien.

Foto: dpa
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"Ramona": Die Filmindustrie schwimmt auf der Welle der Südsee-Begeisterung. Uraufführungsplakat des Musik- und Tanz-Farbfilms "Ramona" mit Schlagern wie "Alo-ha-oe" und "Tausendmal möcht ich dich küssen" aus dem Jahr 1961.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Sternstunden: Musik für einen guten Zweck - Künstler und Manager verzichten zugunsten der Aktion Sorgenkind auf Tantiemen und Honorare. Auf der Platte "Vergißmeinnicht - Sternstunden der Musik" (1970) waren Schlagerstars wie Karel Gott, Roy Black und Wencke Myhre zu hören.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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"Liebe, Tanz und 1000 Schlager": Musikfilme machen Stars und Melodien populär, Kinotransparent aus dem Jahr 1955.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Goldene Schallplatte: Michael Holm erhielt als Textdichter und Produzent von "Tränen lügen nicht" 1975 eine Goldene Schallplatte für eine Million verkaufte Exemplare.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Traumpaar auf der Leinwand: Filmplakat (1958) zu "Wenn die Conny mit dem Peter..." mit Cornelia Froboess und Peter Kraus.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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"Der Spatz von Avignon": Die französische Sängerin Mireille Mathieu sang in elf verschiedenen Sprachen. In Deutschland wurde sie hauptsächlich dem Schlagergenre zugeordnet. 1969 veröffentlichte sie "Hinter den Kulissen von Paris".

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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50 Jahre Heino: Geschenk der Plattenfirma BMG Ariola zu Heinos Bühnenjubiläum 2005.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Heimweh nach Italien: Mit dem Schlager "Zwei kleine Italiener" gewann Cornelia Froboess 1962 die Deutschen Schlagerfestspiele in Baden-Baden.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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"3 Jahre Oktoberklub": Die Musikgruppe Oktoberklub der Freien Deutschen Jugend (FDJ) begleitete offizielle Veranstaltungen in der DDR. Plakat aus dem Jahr 1969.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Wenn der Groschen fällt: In den 1950er Jahren spielten die ersten Musikboxen in Deutschland nicht nur englischsprachige Popmusik und Rock 'n' Roll - auch deutsche Schlager standen zur Auswahl.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Notenblatt "Capri-Fischer": "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt..." Die Interpretation von Rudi Schuricke machte das bereits 1943 komponierte Lied "Die Capri-Fischer" in den 1950er Jahren zu einem Welterfolg. Die Musik schrieb Gerhard Winkler, der Text stammt von Ralph Maria Siegel.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Die "Capri-Fischer": Klaviernoten mit Text zu dem Lied "Capri-Fischer" von Gerhard Winkler (Musik) und Ralph Maria Siegel (Text).

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Zur Erinnerung: Gerhard Winkler hat sich am 5. September 1946 den Beginn der "Capri-Fischer" zur Erinnerung notiert.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Plakat "Freddy, die Gitarre und das Meer": Der Film "Freddy, die Gitarre und das Meer" mit Freddy Quinn erhielt als erfolgreichster Film des Jahres 1959 den Bambi.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Welterfolg: Welterfolg - Der deutsche Soldatensender Belgrad spielte "Lili Marleen" seit 1941 täglich und machte das Lied auch bei den alliierten Soldaten populär. Notenheft aus dem Jahr 1940.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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"Wie ein Stern": Frank Schöbel war einer der erfolgreichsten Schlagersänger der DDR. Mit "Wie ein Stern" von 1971 gelang ihm auch in der Bundesrepublik Deutschland ein großer Erfolg.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Grand Prix der Volksmusik für Stefanie Hertel: Die 12-jährige Stefanie Hertel gewann 1992 den Grand Prix der Volksmusik mit dem Titel "Über jedes Bacherl ...".

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Gunter Gabriel-Single: "Ich bin CB-Funker auf Kanal 4 Mobilstation" trällerte Schlagersänger Gunter Gabriel 1978 und schuf damit eine Art inoffizielle Hymne der CB-Szene.

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Markenzeichen: Der gläserne Flügel von Udo Jürgens.

Foto: Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik
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"Ein bisschen Frieden": Mit "Ein bisschen Frieden" gewann die 17-jährige Schlagersängerin Nicole am 24. April 1982 im britischen Harrogate den "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson"- es war das bisher das einzige Mal, das Deutschland den Schlager-Wettbewerb gewann. Hier sieht man die Künstlerin mit ihrem Komponisten Ralph Siegel (l.) nach ihrem Sieg bei der deutschen Grand-Prix-Vorentscheidung.

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Schlagersängerin Nicole: Die deutsche Schlagersängerin Nicole gewann 1982 als bisher einzige Vertreterin Deutschlands den Eurovision Song Contest mit dem Lied "Ein bißchen Frieden". Plattencover 1982.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Ausweis der Reichsmusikkammer: Der Komponist Norbert Schultze (Musik für Lili Marleen) vertont im Dritten Reich auch kriegsverherrlichende Lieder und erhält den Beinamen "Bomben-Schultze".

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Auszeichnung von EMI: "Zwei kleine Italiener" von Cornelia Froboess erhält nach dem Verkauf von einer Million Schallplatten eine Auszeichnung der Firma EMI.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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"Trizonesien-Song": Karl Berbuer trifft mit dem "Trizonesien-Song" 1948 wie kaum ein anderer die Stimmungslage der Bevölkerung in den drei westlichen Besatzungszonen.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?