Deutsches Theater: "King Lear" - DER SPIEGEL
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Deutsches Theater "King Lear"

Der Regisseur Sebastian Hartmann bettet zum Saisonbeginn am Berliner Deutschen Theater Shakespeares König Lear aufs Sterbebett und lässt dazu ein drolliges Langgedicht von Wolfram Lotz aufsagen.
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Das Deutsche Theater Berlin eröffnet seine Saison mit einer Version von Shakespeares "König Lear", inszeniert von Sebastian Hartmann. Linda Pöppel (vorn) spielt die Lear-Tochter Cordelia, hier in einer Szene mit Michael Gerber als Gloucester.

Foto: Arno Declair
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Irgendwann verliert der Regisseur Sebastian Hartmann das Interesse an Shakespeares "Lear" und schickt Cordelia Wege an die Bühnenrampe, damit sie dort das Langgedicht "Die Politiker" des Dramatikers Wolfram Lotz aufsagt, eine lyrische Suada über alles und nichts.

Foto: Arno Declair
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Auf der anfangs klinisch weiß strahlenden Bühne steht eine Windmühle, vielleicht weil der greisenhafte König Lear, der sich beim Vererben seines Reichs an seine drei Töchter gründlich vertut, irgendwie auch an den tatterigen Windmühlenkrieger Don Quichotte erinnert. Szene mit Elias Arens, Birgit Unterweger und Markwart Müller-Elmau (als Lear).

Foto: Arno Declair
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