Deutschland: Elbehochwasser 2002 - DER SPIEGEL
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Deutschland Elbehochwasser 2002

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Im August 2002 erlebt Deutschland ein Jahrhunderthochwasser: Die Flut an Elbe, Mulde, Havel und Donau sowie einigen Elbzuflüssen fordert mehr als 20 Todesopfer und richtet Milliardenschäden an - löst aber auch eine Welle der Solidarität aus. In Dresden stapeln Freiwillige Sandsäcke.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Die historische Stadt Meissen ist am 16. August komplett überflutet. Vier Tage zuvor stürzten in Südsachen stündlich 30 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel, Staustufen liefen über. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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Die sogenannte Elbeflut ist eine der schlimmsten Überschwemmungskatastrophen in Mitteleuropa seit dem Mittelalter. Dieser Mann betrachtet den Wasserstand in der Gemeinde Seegrehna bei Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Seit fünf Tagen sind rund 180 Einwohner von den Wassermassen eingeschlossen. Die Elbe hat einen Damm durchbrochen und mehrere Orte überflutet.

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Auch die Semper Oper in Dresden steht unter Wasser. Die Feuerwehr pumpt den Keller aus, wo Kostüme, Bühnenbilder und Musikinstrumente zerstört wurden. Am Ende der Flut sind rund 100.000 Menschen auf der Flucht, allein 33.000 in Dresden und 20.000 in Magdeburg.

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Zwei Helfer in Selbitze machen eine Pause. Hier haben die Fluten einen Deich durchbrochen und die Gegend südlich von Wittenberge überflutet, darunter auch die Felder und Weiden von Selbitze. Für Deutschland sin die Überschwemmungen die teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes.

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Ein Hubschrauber fliegt mit Sandsäcken über die Hochwasser führende Elbe in Torgau zu einer bedrohten Deichstelle. Der Scheitel der Flut hat inzwischen die 20.000-Einwohner-Stadt passiert.

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