Deutschland gegen Argentinien 1966 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Deutschland vs. Argentinien Keine Tore, dafür Tritte

1966, England: Ein übles Foul überschattete die zweite WM-Partie zwischen Deutschland und Argentinien, Wolfgang Weber bekam es mit einem Weitspringer zu tun, nach langem Hin und Her gab es einen Platzverweis - ohne Rote Karte.
1 / 6

Argentinien vs. Deutschland, die zweite: Bei der WM 1966 in England liefen sich die beiden Teams zum zweiten Mal über den Weg, erneut in der Vorrunde.

Foto: Central Press/ Getty Images
2 / 6

Das Spiel war weniger durch hohe Fußballkunst geprägt, denn durch Härte und Brutalität der Himmelblau-Weißen.

Foto: AP
3 / 6

Besonders übel: Das Foul an Wolfgang Weber. "Ich lief aufs Tor zu, hatte mir den Ball aber etwas zu weit vorgelegt - auf einmal habe ich nur noch Schmerzen gespürt. Der Argentinier Rafael José Albrecht hatte mir wie ein Weitspringer mit beiden Beinen voraus die Stollen in meine Oberschenkel gerammt", erzählt Weber SPIEGEL ONLINE: "Noch am nächsten Tag waren die Abdrücke zu sehen."

Foto: Central Press/ Getty Images
4 / 6

Das "Hamburger Abendblatt" schrieb später über das Spiel: "Die Argentinier hatten sich dem Teufel verschrieben." Und tatsächlich: Beim Abpfiff stehen 22 Fouls der Südamerikaner elf der deutschen Mannschaft gegenüber.

Foto: imago
5 / 6

Am Ende gab es keinen Sieger.

Foto: imago
6 / 6

Dank eines 5:0-Siegs im ersten Gruppenspiel gegen die Schweiz, des Remis' gegen Argentinien und einem 2:1-Erfolg gegen Spanien zog Deutschland ins Viertelfinale ein - und kämpfte sich bis ins Finale. Dort verlor das DFB-Team 2:4 nach Verlängerung gegen Gastgeber England.

Foto: imago
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?