Deutschland - Polen 1974 Frankfurt, ein Schauermärchen
Der Spielmacher: Franz Beckenbauer (r.) im Spiel gegen Jan Domarski (Polen) beim Fußball-Weltmeisterschaftsspiel Deutschland gegen Polen am 3. Juli 1974 in Frankfurt am Main. Die deutsche Nationalmannschaft gewann damals vor rund 62.000 Zuschauern das letzte Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der 2. Runde mit 1:0 und kam somit ins Endspiel.
Ein trockener Platz muss her: Stadionhelfer befreien am 3. Juli 1974 den Rasen des Frankfurter Waldstadions mittels Walzen vom Regenwasser. Eine halbe Stunde vor Beginn des WM-Spiels Deutschland gegen Polen hatte ein Wolkenbruch das Spielfeld komplett unter Wasser gesetzt - die Begegnung, die mit einem 1:0 für Deutschland und somit dem Einzug ins Finale endete, konnte erst mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen werden.
Torjäger: Gerd Müller (Mitte) zieht ab und erzielt den Siegtreffer gegen Polen - seine polnischen Gegenspieler Adam Musial (l.), Antoni Szymanowski (2.v.r.) und Kazimierz Deyna (r.) können diesen nicht verhindern. Die deutsche Fußballnationalmannschaft zog durch ihren Sieg am 3. Juli 1974 ins WM-Finale ein.
Freudensprung: Gerd Müller nach seinem Tor in der 76. Minute des Spiels Deutschland - Polen am 3. Juli 1974. Der einzige Treffer der Partie brachte Deutschland ins WM-Endspiel.
Spielszene: Torwart Sepp Maier hechtet bei einem polnischen Angriff, Verteidiger Berti Vogts ist schon hinter der Torlinie, kann und muss aber nicht mehr eingreifen. Der Sieg über Polen am 3. Juli 1974 brachte Deutschland den Einzug ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft.
"Wasserschlacht von Frankfurt": Feuerwehrleute saugen am 3. Juli 1974 im Frankfurter Waldstadion das Wasser auf dem Rasen ab. Bevor das entscheidende WM-Spiel der Zwischenrunde Deutschland - Polen angepfiffen werden konnte, versuchten Feuerwehr und freiwillige Helfer mit Pumpen und Walzen, der Wassermassen auf dem Platz Herr zu werden. Der Anpfiff verspätete sich, die Spieler mussten sich in der Kabine aufwärmen.
Sintflutartiger Regenguss: Helfer versuchen, den Rasen des Frankfurter Waldstadions so gut es geht mittels Walzen vom Regenwasser zu befreien. Viel stärker als die kampfstarken Deutschen litten beim WM-Spiel am 3. Juli 1974 die technisch versierten Polen darunter, dass der völlig durchnässte Platz im Waldstadion eigentlich unbespielbar war.
Achtung, Rutschgefahr: Der deutsche Mittelfeldspieler Paul Breitner (r.) kommt auf dem von Wasser durchtränkten Rasen im Zweikampf mit dem polnischen Stürmer Grzegorz Lato zu Fall. Vor dem WM-Spiel Deutschland gegen Polen am 3. Juli 1974 im Frankfurter Waldstadion war der Platz durch einen Wolkenbruch überschwemmt worden.
Die deutsche Nationalelf 1974: Durch den 1:0-Sieg über Polen am 3. Juli 1974 im Frankfurter Waldstadion erreichte Deutschland das Endspiel.
FIFA World Cup 1974: Das Plakat zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland