Fetter Bass im Sound-Bonbon Devialet Phantom im Test
Devialet Silver Phantom: Auf den ersten Blick nicht unbedingt als Lautsprecherbox erkennbar.
An der Vorderseite lässt sich eine Klappe öffnen, hinter der sich der kleine Hochtöner verbirgt. Er ist das Einzige, was hier nach einem normalen Lautsprecher aussieht.
In der Seitenansicht erinnert der Phantom aufgrund seiner Formgebung an Tictac-Bonbons. Wegen der dicken Rundungen an den Seiten, die ein wenig wie Räder aussehen, könnte man es aber auch mit einem Hightech-Staubsauger zu tun haben.
Die silbernen Klappen an den Seiten jedenfalls sind nur schmückendes Beiwerk und können mühelos entfernt werden. Wichtiger ist, dass unter den kreisrunden Abdeckungen die speziell entwickelten Basslautsprecher stecken. Sie arbeiten mit extrem langem Hub in einem luftdicht verschlossenen Raum, erzeugen dadurch Bassfrequenzen bis nahe der Infraschallgrenze - und sehr viel Druck.
Der einzige Schalter am Silver Phantom ist der Einschaltknopf. Er ist zwischen den Kühlrippen angebracht, die das Gerät dringend benötigt. Selbst im Ruhezustand wird der Phantom spürbar warm, ruft man seine Leistung ab, steigt die Temperatur der Kühleinheit merklich an.
Kann man machen, muss man aber nicht: An der knallweißen Box mit den teuren Metallseitenteilen hängt ein mattgelbes Stromkabel. Das erinnert an Baustellen.
Die Spark-Software zur Steuerung des Silver Phantom wirkt aufgeräumt, die Bedienung könnte gerne allerdings etwas eingängiger sein.
Wenn man Musik über die Devialet-Box hört, kommt endlich Farbe ins Spiel, wenn die Cover der gespielten Songs und Alben angenehm groß eingeblendet werden.
Weniger hübsch wirkt die tabellarische Auflistung der Musik. Dafür bekommt man in dieser Ansicht mehr Informationen geboten.