Devialet Silver Phantom im Test - DER SPIEGEL
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Fetter Bass im Sound-Bonbon Devialet Phantom im Test

So wie manche Autofahrer auf Hubraum schwören, glauben manche Hifi-Enthusiasten, nicht auf große Klangkörper verzichten zu können. Ein französischer Hersteller will beweisen, dass es auch anders geht.
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Devialet Silver Phantom: Auf den ersten Blick nicht unbedingt als Lautsprecherbox erkennbar.

Foto: Matthias Kremp
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An der Vorderseite lässt sich eine Klappe öffnen, hinter der sich der kleine Hochtöner verbirgt. Er ist das Einzige, was hier nach einem normalen Lautsprecher aussieht.

Foto: Matthias Kremp
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In der Seitenansicht erinnert der Phantom aufgrund seiner Formgebung an Tictac-Bonbons. Wegen der dicken Rundungen an den Seiten, die ein wenig wie Räder aussehen, könnte man es aber auch mit einem Hightech-Staubsauger zu tun haben.

Foto: Matthias Kremp
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Die silbernen Klappen an den Seiten jedenfalls sind nur schmückendes Beiwerk und können mühelos entfernt werden. Wichtiger ist, dass unter den kreisrunden Abdeckungen die speziell entwickelten Basslautsprecher stecken. Sie arbeiten mit extrem langem Hub in einem luftdicht verschlossenen Raum, erzeugen dadurch Bassfrequenzen bis nahe der Infraschallgrenze - und sehr viel Druck.

Foto: Matthias Kremp
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Der einzige Schalter am Silver Phantom ist der Einschaltknopf. Er ist zwischen den Kühlrippen angebracht, die das Gerät dringend benötigt. Selbst im Ruhezustand wird der Phantom spürbar warm, ruft man seine Leistung ab, steigt die Temperatur der Kühleinheit merklich an.

Foto: Matthias Kremp
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Kann man machen, muss man aber nicht: An der knallweißen Box mit den teuren Metallseitenteilen hängt ein mattgelbes Stromkabel. Das erinnert an Baustellen.

Foto: Matthias Kremp
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Die Spark-Software zur Steuerung des Silver Phantom wirkt aufgeräumt, die Bedienung könnte gerne allerdings etwas eingängiger sein.

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Wenn man Musik über die Devialet-Box hört, kommt endlich Farbe ins Spiel, wenn die Cover der gespielten Songs und Alben angenehm groß eingeblendet werden.

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Weniger hübsch wirkt die tabellarische Auflistung der Musik. Dafür bekommt man in dieser Ansicht mehr Informationen geboten.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?