DFB-Analyse: Die Gewinner eines nutzlosen Länderspiels - DER SPIEGEL
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DFB-Analyse Die Gewinner eines nutzlosen Testspiels

Länderspiele wie das torlose Remis in Italien haben geringe Aussagekraft. Spieler aus der zweiten Reihe sehen das anders. Die grafische Analyse untersucht die Leistungen von Yannick Gerhardt, Julian Weigl und Leon Goretzka.
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Thomas Müller hatte nach dem 8:0-Kantersieg der DFB-Elf im WM-Qualifikationsspiel in San Marino eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit derartiger Partien gegen deutlich unterlegene Gegner angestoßen. Gegen Italien führte Müller die Nationalmannschaft als Kapitän aufs Feld, weil er zu den wenigen Stammkräften gehörte. Beide Teams schonten wichtige Spieler und setzten auf eine B-Elf.

Foto: Guido Kirchner/ dpa
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Debütant Gerhardt spielte für Jonas Hector und interpretierte seine Rolle auf dem linken Flügel ähnlich. Wie der Kölner agierte der 22-Jährige eher unauffällig, dabei aber solide. Interessant war zu Beginn der Partie sein Einrücken in die vorderste Linie, das der Wolfsburger aber nicht durchgängig betrieb.

Foto: ALESSANDRO GAROFALO/ REUTERS
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Weigl spielte seine Rolle im defensiven Mittelfeld, wie man es aus Dortmund gewohnt ist. Der Ballverteiler in der Zentrale zeigte auch im Trikot der Nationalmannschaft nicht sonderlich viele Aktionen zum italienischen Strafraum hin, sondern verlegte sich auf sichere Pässe rund um den Mittelkreis.

Foto: Claudio Villa/ Getty Images
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Als kreative Schaltzentrale im deutschen Spiel sollte Goretzka den geschonten Mesut Özil vertreten. Vor allem in der ersten Hälfte, bevor die vielen Wechsel das Gesamtgefüge in der DFB-Elf durcheinanderbrachten, war der Schalker sehr auffällig und hätte Deutschland in der zwölten Minute nach Traumpass von Gündogan fast in Führung gebracht. Buffon war im letzten Moment zur Stelle.

Foto: Luca Bruno/ AP
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In der Serie A hat Immobile für Lazio Rom bereits neun Tore erzielt, gegen Deutschland vergab der Ex-Dortmunder die größte Chance der Italiener vor der Pause. Nach Vorarbeit von De Rossi tauchte er in der 25. Minute frei vor Bernd Leno auf, setzte seinen Schuss aber knapp übers Tor.

Foto: Dino Panato/ Getty Images
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Belotti, der in der Serie A bereits acht Tore für den FC Turin erzielt hat, verzog zwei Schüsse aus der Distanz und vergab in der 82. Minute die Gelegenheit zur Entscheidung, als er halbrechts im Strafraum unbedrängt zum Abschluss kam, aber nur den linken Pfosten traf.

Foto: Daniel Dal Zennaro/ dpa
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Joachim Löw war trotzdem zufrieden, zumal die DFB-Elf zum sechsten Mal in Folge ohne Gegentor blieb. "Für unsere junge Mannschaft war es ein hervorragender Test, aus dem wir gute Erkenntnisse mitnehmen", sagte der Bundestrainer. Wenn es im März mit dem Testspiel gegen England und dem WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan weitergeht, werden die meisten Talente aber wieder in die zweite Reihe rücken.

Foto: Guido Kirchner/ dpa
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