Deutsches Fußballmuseum Von Bern bis Rio
"Ziel des Deutschen Fußballmuseums ist es, das Phänomen Fußball und seine Faszination mitreißend zu inszenieren", heißt es auf der Internetseite der Einrichtung. Am Sonntag wird das Museum in Dortmund, gegenüber dem Hauptbahnhof, eröffnet. Das Gebäude wurde nach einem Architekturwettbewerb von einem Düsseldorfer Büro entworfen.
Ähnlich wie die große Historie des deutschen Fußballs startet auch das Museum seinen Rundgang: mit dem Wunder von Bern, dem WM-Titel von 1954. Auch der Original-Endspielball ist Teil der Ausstellung.
Das Museum ist aufgebaut wie ein Fußballspiel. Im Abteilungsteil "1. Halbzeit" geht es um den nationalen Fußball: Die Geschichte der Nationalmannschaft wird genauso dargestellt wie die Historie des DFB, des Frauenfußballs und des Fußballs in der DDR.
Die "Schatzkammer" stellt das Ende des ersten Ausbildungsteils dar. Hier finden die Besucher die großen Trophäen der Nationalmannschaft, bis hin zum WM-Pokal 2014.
Danach geht es in die "Halbzeitpause": Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung des deutschen Fußballs im taktischen Bereich. Die Abteilung stellt Spielsysteme sowie für den deutschen Fußball prägende Trainer vor.
In der "2. Halbzeit" geht es um den Vereinsfußball in Deutschland, im Zentrum steht die Geschichte der Bundesliga sowie des DFB-Pokals. Auch das Zusammenspiel zwischen Medien und Fußball wird dargestellt. Besucher, die schon immer zeigen wollten, dass sie das Zeug zum Fußballkommentator haben, können das in einer interaktiven Sprecherkabine versuchen.
Das "Bundesligakarussell", ein invertiertes Stadion, bildet den Abschluss der zweiten Halbzeit. Danach folgt die Hall of Fame sowie die "Nachspielzeit": Vorbei am Bus der Nationalmannschaft gelangt das Publikum in eine Multifunktionsarena, die für Pressekonferenzen, Einlagespiele oder Galas genutzt werden kann. Auch ein kleiner Kunstrasenplatz, auf dem sich die Besucher nach abgeschlossener Museumstour austoben können, ist Teil der Halle.