DFB-Pokal-Analyse: Bayern München macht keinen Spaß mehr - DER SPIEGEL
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DFB-Pokal-Analyse Warum Bayern keinen Spaß mehr macht

Der FC Bayern steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Aber das 1:0 gegen Wolfsburg war einmal mehr nur Dienst nach Vorschrift. Die grafische Analyse zeigt, was die Münchner im Moment vermissen lassen.
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Dank Philipp Lahm sind die anhaltenden spielerischen Defizite des FC Bayern nicht das Top-Thema nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Wolfsburg. Denn kurz vor Anpfiff machten Gerüchte über Lahms Rücktritt nach Ende dieser Saison die Runde, die er selbst im Anschluss bestätigte. Während der Partie zeigte der Kapitän noch einmal, was den Bayern ab der nächsten Spielzeit fehlen wird.

Foto: Matthias Balk/ dpa
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"Wir wollten stabil stehen. Und das ist uns auch gelungen", erklärte Valérien Ismaël nach der Partie. Der Plan der Wölfe war es von Anfang an, nicht hoch zu verlieren. Dieser Plan ging auf, weil die Bayern über weite Strecken erschreckend torungefährlich waren. Ein Sieg schien aus Wolfsburger Sicht aber nie vorgesehen.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Die Mannschaft von Carlo Ancelotti ist zwar erfolgreich und war gegen Wolfsburg haushoch überlegen, lässt dabei aber die spielerische Leichtigkeit und den Spaß am Fußball vermissen. In den sozialen Netzwerken wurde die Leistung der Bayern scharf kritisiert. Dabei war die Anfangsviertelstunde durchaus vielversprechend.

Foto: MICHAELA REHLE/ REUTERS
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Der Führungstreffer in der 17. Minute war in seiner Entstehung zwar glücklich, aber in dieser Phase des Spiels verdient und folgerichtig. Vorher waren schon Robben (9.) und Thiago (10.) zu guten Chancen gekommen, die VfL-Keeper Koen Casteels aber entschärfen konnte. Gegen Douglas Costas abgefälschten Schuss war er machtlos.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Hier sehen Sie einen Grund für die mangelnde Münchner Torgefahr und den zentralen Bestandteil des Wolfsburger Match-Plans. Um Robert Lewandowski aus dem Spiel zu nehmen, machten die Gäste das Zentrum dicht und bedienten sich im direkten Duell mit dem Polen wenn nötig auch unlauterer Mittel. Luiz Gustavo und Ricardo Rodríguez sahen ihre Gelben Karten jeweils nach Fouls an Lewandowski.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Dass die offensiv schwächelnden Bayern zumindest defensiv nichts anbrennen ließen, lag vor allem an Xabi Alonso. Der Spanier verhinderte schnelles Umschalten der Wölfe gemeinsam mit Vidal durch gewohnt gutes Stellungsspiel. Erst nach seiner Auswechslung in der 73. Minute kam der VfL zu echten Torchancen.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Manuel Neuer verhinderte die drohende Verlängerung mit seiner Parade gegen Malli. Ansonsten hätten die Bayern wegen ihrer uninspirierten Leistung nach dem Führungstor nachsitzen müssen. Ancelotti muss einen Weg finden, wie die Münchner ihre Feldüberlegenheit in Torgefahr umwandeln können. Ansonsten geht der Spaß am FC Bayern bald vollends verloren.

Foto: Matthias Schrader/ AP
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