Mainz vs. Freiburg Freiburger Spätstarter
Zu schnell für Freiburg: Schon nach knapp 120 Sekunden ging Mainz 05 im Pokal-Viertelfinale in Führung. Shawn Parker (Nummer 31) schloss nach einer starken Kombination über die linke Seite ab.
Für den 19-Jährigen (r.), der in der Anfangsphase für viel Gefahr sorgte, war es der erste Pokal-Treffer überhaupt.
Kurz darauf konnten die Mainzer erneut jubeln. Niki Zimling traf mit einem noch leicht abgefälschten Schuss zum führen 2:0 (4.).
Freiburgs Trainer Christian Streich gelang es jedoch, seine Mannschaft wieder zu beruhigen. Nach rund 20 Minuten waren die Gäste im Spiel. Doch trotz zweier großer Möglichkeiten (Oliver Sorg traf die Latte), blieb der Sportclub vor der Pause ohne Tor.
Ab der 65. Minute mussten die Mainzer zittern. Zdenek Pospech hatte die Gelb-Rote Karte gesehen.
Doch auch von der Überzahl konnte Freiburg zunächst nicht profitieren. Das Tor der 05er schien wie zugemauert.
Erst in der 86. Minute musste Mainz-Keeper Heinz Müller hinter sich greifen, Ivan Santini hatte abgestaubt. In der Nachspielzeit verwandelte Daniel Caligiuri (3.v.l.) sogar noch einen Elfmeter zum 2:2. Der Strafstoß war allerdings umstritten.
In der Verlängerung drängten die Gäste auf den Siegtreffer - und wurden belohnt. Erneut Caligiuri traf für die Freiburger (108.).
Der Sportclub erreichte damit erstmals in der Vereinsgeschichte das Halbfinale des DFB-Pokals.