DFB-Pokal: Gomez und Harnik treffen per Doppelpack - DER SPIEGEL
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DFB-Pokal-Finale Gomez und Harnik treffen per Doppelpack

Der FC Bayern hat das Triple perfekt gemacht: Nach Meisterschaft und Champions League gewannen die Münchner auch das DFB-Pokal-Finale. Im Endspiel setzte sich das Team von Trainer Jupp Heynckes knapp gegen Stuttgart durch.
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Die Bayern gewinnen einfach alles: Nach der Meisterschaft und der Champions League holten die Münchner auch den DFB-Pokal und machten damit das Triple perfekt.

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Im Endspiel besiegte das Team von Trainer Jupp Heynckes den VfB Stuttgart 3:2.

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Für Jupp Heynckes war das Spiel ein ganz besonderes: Zum letzten Mal stand der 68-Jährige als Bayern-Coach an der Seitenlinie. Erstmals in seiner Trainer-Karriere konnte Heynckes dabei den Gewinn des DFB-Pokals bejubeln.

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Stuttgart konnte dabei in der ersten Halbzeit lange mit den Bayern mithalten und hatte sogar gute Torchancen (hier Ibrahima Traoré und Münchens Franck Ribéry im Duell).

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Mit zwei Glanzparaden innerhalb weniger Sekunden verhinderte FCB-Keeper Manuel Neuer (r.) Mitte der ersten Halbzeit den Rückstand - erst hatte Stuttgarts Vedad Ibisevic geköpft, danach scheiterte Georg Niedermeier (2.v.r.) am kurzen Pfosten.

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Auf der Gegenseite konnte sich auch VfB-Keeper Sven Ulreich (l.) mehrfach auszeichnen, hier pariert er gegen Bayerns David Alaba.

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In der 37. Minute war dann aber auch Ulreich machtlos: Thomas Müller traf per Elfmeter zur Führung für die Münchner. Philipp Lahm war zuvor im Strafraum der Stuttgarter gefoult worden.

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Den Führungstreffer bejubelten Lahm und Daniel van Buyten mit Heynckes.

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Ulreich spekulierte bei Müllers Strafstoß auf die falsche Ecke.

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Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Mario Gomez für das nächste Tor der Bayern. Nach Vorarbeit von Lahm traf der Stürmer gegen seinen Ex-Verein aus kurzer Distanz zum 2:0 (48.).

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Der Treffer gegen seinen Ex-Club war für Gomez ein besonderer. Zumal er die Bayern möglicherweise verlassen wird.

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In der 61. Minute legte Gomez sogar noch das 3:0 nach, anschließend wurde der FCB-Stürmer ausgewechselt.

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Trotz des deutlichen Rückstands gab sich Stuttgart nicht geschlagen - durch zwei Treffer von Martin Harnik (71./80.) kam der VfB zurück ins Spiel.

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VfB-Trainer Bruno Labbadia trieb seine Mannschaft von der Seitenlinie aus an, doch es reichte nicht mehr.

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Die Bayern brachte das 3:2 über die Zeit. Die Enttäuschung bei den Stuttgartern war groß - obwohl sie dank der Finalteilnahme für die Europa League qualifiziert sind.

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Nach dem Schlusspfiff begann der ausgelassene Jubel bei den Bayern. Ganz besonders gefeiert wurde Heynckes.

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Seine Spieler warfen ihren Coach in die Luft. Zuvor hatten sich die FCB-Profis vor ihm verneigt.

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Heynckes selbst schien gelöst. Ob der 68-Jährige seine Karriere beenden wird, ist noch offen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?