DFB-Pokal: Werders nächster Coup - DER SPIEGEL
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DFB-Pokal Werders nächster Coup

Bremen hat die nächste Pokal-Überraschung vollbracht: Nach dem Erfolg gegen Mönchengladbach gelang Werder auch beim Viertelfinal-Spiel in Leverkusen ein umkämpfter Sieg. Das lag auch an einer umstrittenen Entscheidung.
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Das Achtelfinalspiel im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen war für die abstiegsbedrohten Bremer eine willkommene Ablenkung vom Ligaalltag. Auch die mögliche Prämie in Höhe von 1,75 Millionen Euro für einen Halbfinaleinzug war ein Anreiz für die Hanseaten, wie Sportdirektor Thomas Eichin vor Anpfiff sagte: "Es ist für uns enorm wichtig, eine Runde weiterzukommen. Sowohl finanziell als auch für den Verein."

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Im Vergleich zum Achtungserfolg gegen Bayern München am letzten Wochenende rückte auf Leverkusener Seite Routinier Roberto Hilbert (l.) anstelle von Tin Jedvaj als Rechtsverteidiger in die Startelf. Beim Gast aus Bremen ersetzte Fin Bartels den angeschlagenen Anthony Ujah in der Offensive, Alejandro Gálvez spielte in der Abwehr. und der in der Liga gelbgesperrte Santiago García (r.) wurde als Linksverteidiger aufgeboten.

Foto: Federico Gambarini/ dpa
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Die Hausherren kamen gegen kompakt stehende Bremer zunächst nicht zu klaren Torgelegenheiten. Erst nach einem unbeholfenen Einsteigen von Gálvez gegen Kießling im Strafraum konnte Bayer in Führung gehen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Javier Hernández sicher (22. Minute).

Foto: AP/dpa
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Doch der Treffer brachte keine Ruhe ins Spiel der Leverkusener. Im Gegenteil: Werder kam zum Ausgleich. Fin Bartels legte in der 32. Minute nach einem Freistoß für García (r.) auf, der aus kurzer Distanz vollstreckte.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Kurz darauf gingen die Gäste aus Bremen in Führung: Nach einem Ballverlust von Jonathan Tah steckte Levin Öztunali durch auf Bartels. Bayers Linksverteidiger Wendell griff zur Notbremse. Die Folge: Strafstoß und die Rote Karte.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Claudio Pizarro gab sich aus elf Metern keine Blöße und verwandelte, indem er Bayer-Keeper Bernd Leno verlud (42.).

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Im zweiten Durchgang baute Leverkusens Trainer Roger Schmidt dann mutig um und schickte eine Dreierkette aufs Feld. Zwar beherrschten die Hausherren in der Folge das Geschehen, konnten jedoch kein Tor erzielen.

Foto: Guido Kirchner/ dpa
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Im Anschluss an eine Umschaltsituation war es dann der Österreicher Florian Grillitsch, der im Nachschuss aus einer Abseitsposition heraus das 3:1 für Werder erzielte (82.). Damit bleibt es dabei: Bayer konnte Werder im Pokal noch nie besiegen, zuletzt scheiterte man 2009 im Finale an den Bremern (0:1).

Foto: Guido Kirchner/ dpa
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