DFL-Sicherheitskonzept: Die Streitpunkte - DER SPIEGEL
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DFL-Sicherheitskonzept Die Streitpunkte

Die DFL will mit 16 Anträgen im Papier "Sicheres Stadionerlebnis" auf das vermeintliche Gewaltproblem im deutschen Fußball reagieren. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sorgen für teils heftige Kritik. SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Streitpunkte, von Einlasskontrollen bis Videoüberwachung.
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Einlasskontrollen: Die umstrittenen Ganzkörperkontrollen will die DFL nicht vorschreiben, der Vorstand beantragt aber "lageabhängige Kontrollen der Besucher und der von ihnen mitgeführten Gegenstände". Entscheiden darüber sollen Heimverein und Polizei. "Die Kontrolleinrichtungen müssen so beschaffen sein, dass Kontrollen sicher, zügig und angemessen durchgeführt werden können", heißt es in Antrag acht. Fans befürchten, dass damit die Voraussetzungen geschaffen würden für Körperkontrollen in Zelten wie beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt.

Foto: Tobias Kleinschmidt/ picture alliance / dpa
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Pyrotechnik: Wird von der DFL, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), den Bundesliga-Vereinen und den meisten Fan-Organisationen abgelehnt: zu gefährlich. Dennoch werden Pyrotechnik und Knallkörper in Stadien immer wieder unerlaubt abgefeuert. Dies ist einer der Hauptgründe für die geplante Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen. Initiatoren der Kampagne "Pyrotechnik legalisieren" und Teile der Ultra-Szene verweisen dabei regelmäßig auf Gutachten, welche ein kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerkskörpern nach geltenden Gesetzen in Aussicht stellen.

Foto: dapd
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Stehplatz-Debatte: Das ultimative Drohszenario, die Abschaffung von Stehplätzen in deutschen Fußballstadien zur Erhöhung der Sicherheit, scheint vorerst vom Tisch. Dabei hatte noch im ersten DFL-Papier gestanden, das Bekenntnis zu Stehplätzen als Teil der Fußballkultur in Deutschland sei "kein unveränderbarer Besitzstand". Zuvor hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit der Abschaffung gedroht, Clubs und Fans vehement protestiert. Der Umgang mit den Stehplätzen sei allerdings Ländersache, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesregierung, die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegt.

Foto: Thomas Eisenhuth/ picture alliance / dpa
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Videoüberwachung: "Die Befehlsstelle der Polizei ist mit einer Vorrangschaltung für die Videoüberwachungsanlage auszustatten", lautet es im sechsten Antrag des DFL-Papiers. So sollen Personen in den Stadien besser identifiziert werden können. Der Kontrollraum in den Stadien muss dann eine Videoanlage haben. Fans sprechen von einer Totalüberwachung.

Foto: dapd
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