Die Ära der Space Shuttle - DER SPIEGEL
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US-Raumfähren Die Ära der Space Shuttle

1981 flog der erste Space Shuttle ins All. 30 Jahre und 135 Missionen später war Schluss für die amerikanischen Raumfähren - es war das Ende eines Programms, das stets umstritten war.
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Raumfähre "Endeavour" (21. September 2012): Zum Überführen der Space Shuttle nutzte die Nasa einen umgebauten Jumbo-Jet. Hier ist die "Endeavour" nach ihrer Huckepack-Landung in Los Angeles zu sehen. Die mittlerweile außer Dienst gestellte Raumfähre ist nun im California Science Center zu sehen.

Foto: Anne Cusack / AFP
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Raumfähre "Atlantis" bei der Landung: Am 21. Juli 2011 endete kurz vor 12 Uhr mittags deutscher Zeit die Ära der Space Shuttle. Es war der letzte Flug der wieder verwendbaren Raumfähren.

Foto: Terry Renna/ AP
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Landung der "Atlantis": Nach mehr als 30 Jahren und 135 Missionen wurde das Shuttle-Programm im Jahr 2011 eingestellt.

Foto: JOE SKIPPER/ REUTERS
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"Atlantis" auf der Rollbahn: Kommandant Christopher Ferguson legte eine perfekte Landung hin.

Foto: REUTERS/ NASA
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Cockpit der "Atlantis" nach der letzten Mission: "Nach 30 Jahren Dienst für die Welt hat der Space Shuttle seinen Platz in der Geschichte verdient."

Foto: NASA
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Start der "Atlantis": Die Angst vor einem Unfall erwies sich als unbegründet - die letzte Raumfährenmission verlief nahezu perfekt.

Foto: Morry Gash/ AP
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"Atlantis" beim Start zur 43. Shuttle-Mission: Für spektakuläre Bilder waren die Raumfähren immer gut - doch Kritiker hatten immer wieder bemängelt, dass die Shuttles zu teuer und zu unsicher sind.

Foto: REUTERS/ NASA
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Logo des Space-Shuttle-Programms: Nach 30 Jahren und 135 Missionen ist Schluss.

Foto: NASA
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Premiere: Am 12. April 1981 startete die "Columbia" zur ersten Shuttle-Mission (STS-1) vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral.

Foto: AFP/ NASA
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Zuschauerandrang: Als die "Columbia" von der ersten Mission zurückkehrte, strömten enorme Menschenmassen zur Edwards Air Force Base in einem ausgetrockneten See in Kalifornien, um die Landung zu beobachten. Das Foto stammt vom 14. April 1981.

Foto: REUTERS/ NASA
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"Columbia" nach der Landung: Die erste Mission verlief sicher - doch 22 Jahre später fand die Raumfähre ein tragisches Ende.

Foto: REUTERS/ NASA
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Astronautin Sally Ride an Bord der "Challenger": Ihre Teilnahme an der Mission STS-7 machte sie im Juni 1983 zur ersten Amerikanerin im All.

Foto: REUTERS/ NASA
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"Atlantis" beim Start (Oktober 1985): Für die Raumfähre war es der erste Einsatz, doch insgesamt war es bereits der 21. Shuttle-Flug.

Foto: REUTERS/ NASA
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Astronaut Jerry Ross beim Außeneinsatz während der Mission STS-61 im Dezember 1985: In den frühen achtziger Jahren hatte sich der Abstand zwischen einzelnen Shuttle-Starts auf wenige Wochen verkürzt. Die Missionen galten inzwischen als Routine. Eine tödliche Fehleinschätzung, wie sich...

Foto: REUTERS/ NASA
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...am 28. Januar 1986 auf tragische Weise zeigte: Die "Challenger" explodiert kurz nach dem Start. Alle sieben Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Später stellt sich heraus, dass eine defekte Dichtung an einer der Feststoffraketen das Unglück auslöste.

Foto: dapd
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Rockstar der Astronomie: Am 25. April 1990 brachte die "Discovery" das "Hubble"-Weltraumteleskop in den Orbit. Es war eine Sternstunde des Shuttle-Programms: Das "Hubble"-Projekt gilt als eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Weltraumforschung. Am 5. Juli 2011, rechtzeitig zum Ende des Shuttle-Programms, machte das Teleskop seine millionste Beobachtung.

Foto: NASA / AFP
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Werkeln im All: Astronaut Story Musgrave arbeitet am 9. Dezember 1993 am "Hubble"-Teleskop.

Foto: REUTERS/ NASA
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Annäherung im Orbit: Am 30. Juni 1995 trifft sich die Crew des Shuttle "Atlantis" mit russischen Kosmomauten an Bord der Raumstation "Mir".

Foto: AFP/ NASA
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"Mir" über dem Pazifik (Februar 1995): Dieses Foto entstand von Bord der Raumfähre "Discovery".

Foto: AP
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"Atlantis" und "Mir" (April 1996): Die politische Annäherung auf Erden blieb auch im Weltraum nicht ohne Folgen. Zehn Jahre nach der "Challenger"-Katastrophe war die Routine wieder ins Shuttle-Programm zurückgekehrt - und sollte erneut zerstört werden.

Foto: AFP/ NASA
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Start der "Columbia" (März 2002): Die Mission STS-108 war der vorletzte Flug der "Columbia" - was zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnte. In der Öffentlichkeit galten die Shuttle als sicher, der Absturz der "Challenger" schien ein tragischer Einzelfall gewesen zu sein.

Foto: AP/ NASA
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Trümmer der "Columbia" (1. Februar 2003): Beim Start waren Teile der Schaumstoffisolierung vom Außentank abgefallen und hatten ein Loch in eine Tragfläche geschlagen. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre drang heißes Gas ein und ließ den Shuttle zerbrechen.

Foto: AP / Scott Lieberman
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Todesopfer: Rick Husband, Laurel Clark, Ilan Ramon, Kalpana Chawla, David Brown, Michael Anderson und William McCool kamen beim "Columbia"-Absturz ums Leben. Wie nach dem "Challenger"-Unglück wird das Shuttle-Programm für rund zweieinhalb Jahre gestoppt.

Foto: Nasa/ dpa
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Erstflug nach der Katastrophe: Die "Discovery" startete im Juli 2005 zum Neuanfang des Shuttle-Programms. Der Flug erregte enormes Medieninteresse. Die bange Frage lautete, ob erneut Stücke der Außentankisolierung die Raumfähre beschädigen könnten. Nach dem "Columbia"-Absturz war bekannt geworden, dass dies bei Shuttle-Starts an der Tagesordnung war, aber von der Nasa nicht als größeres Problem angesehen wurde.

Foto: REUTERS / NASA
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Ungelöstes Problem: Der Ärger mit der Außentankisolierung nahm auch nach dem Neustart des Shuttle-Programms kein Ende. Das Foto vom Juli 2006 zeigt eine Stelle am Tank der "Discovery", von der die Isolierung abgebrochen ist. 2011 war dann endgültig Schluss mit dem Shuttle-Programm.

Foto: AP/ NASA
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