Die Angreifer der Serie A - DER SPIEGEL
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Serie A Carlos, Stephan und der doppelte Mario

Die Serie A geht wieder los: In dieser Saison können sich die Fans auf viele Tore freuen, schließlich haben die großen Clubs eine Menge Geld in die Verstärkung der Offensivreihen gesteckt.
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Wer schoss bei den Top-Clubs in der vergangenen Saison die Tore? Die Infografik zeigt es deutlich: Milan, Juve, Florenz oder Neapel - überall sind es die Angreifer, die für den Löwenanteil der Treffer sorgen.

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Das soll auch in dieser Saison so laufen. Deshalb haben die Clubs auch ordentlich in ihre Angriffsreihen investiert. Alleine 40 Millionen Euro ließ sich Neapel Gonzalo Higuaín kosten.

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Der Angreifer kam von Real Madrid und soll den nach Paris abgewanderten Torschützenkönig Edison Cavani ersetzen.

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Für die "Königlichen" hatte Higuaín insgesamt 122 Mal getroffen.

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Ihm zur Seite steht der Mazedonier Goran Pandev (r.), der in den vergangenen Jahren jedoch nicht als großer Torjäger aufgefallen ist, wohl aber das Vertrauen von Trainer Rafael Benítez genießt.

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Gomez-Fieber in Florenz: Die Verpflichtung des deutschen Nationalstürmers hat in der italienischen Stadt für Freude gesorgt.

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Die Fans sind begeistert von dem ehemaligen Bayern-Angreifer, der trotz seines Reservistendaseins noch 19 Tore in der vergangenen Saison erzielt hatte.

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Mit den Münchnern hatte er im vergangenen Jahr die Meisterschaft, den DFB-Pokal und die Champions League gewonnen.

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In Florenz erwarten sie nun vor allem Tore von Gomez. "Er wird dort behandelt wie ein Gott", sagt Milans Mittelfeldspieler Kevin Prince Boateng.

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Ebenfalls neu in Florenz ist der Italiener Giuseppe Rossi. Der 26-Jährige galt lange als Wunderkind und große Hoffnung im Sturmbereich. Nach schwerwiegenden Verletzungen in der vergangenen Saison will er nun endlich den großen Durchbruch schaffen.

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Auch bei Meister Juventus Turin gibt es spektakuläre Zugänge im Angriff. Der Argentinier Carlos Tevez wollte eigentlich schon seine Karriere beenden, mit gerade einmal 29, doch dann kam Juve, "und ich änderte meine Meinung."

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Tevez wird sich sicher schon auf die genialen Pässe von Juves Mittelfeld-Ass Andrea Pirlo (l.) freuen.

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Eine bewegte Karriere hat Tevez jedenfalls schon hinter sich: Über 180 Tore schoss er schon für seine insgesamt fünf Clubs, bei seiner sechsten Station in Italien sollen nun noch ein paar hinzukommen.

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Auch neu bei Juventus ist der spanische Welt- und Europameister Fernando Llorente (l.), der hier mit Turins Mittelfeldspieler Paul Labile Pogba freut.

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Llorente kommt von Athletic Bilbao, doch wegen seiner offen zur Schau getragenen Wechselabsichten wurde er bei dem Primera-División-Club in der vergangenen Saison nur noch als Einwechselspieler eingesetzt.

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Er hat ein Hausschwein, gilt als Exzentriker - aber vor allem ist Mario Balotelli ein sehr guter Fußballspieler.

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Seit seinem Wechsel von Manchester City nach Milan in der Winterpause hat er in 13 Spielen zwölf Tore geschossen.

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Ebenfalls beim AC: Stephan El Shaarawy. Der Mann mit dem auffälligen Irokesen-Haarschnitt versteht sich mit Balotelli auch abseits des Platzes hervorragend. "Wir sind Freunde", sagt der 20-Jährige.

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Ob Balotelli und Co. in diesem Jahr päpstlichen Beistand brauchen, um den Titel zu gewinnen?

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Inter Mailand, dann ManCity, jetzt Milan: Balotelli, 23 Jahre jung, ist schon etwas herumgekommen. Bei seinem aktuellen Club gab es aber noch keine Beschwerden. "Er hat sich sehr gut angepasst", sagt Mannschaftskamerad Kevin Prince Boateng.

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El Saarawy und Balotelli (hier in Rio de Janeiro) - das ist das Traum-Sturmduo des italienischen Fußballs. Viele hoffen darauf, dass beide auch bei der WM 2014 in Brasilien für Furore sorgen werden.

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In Deutschland fallen mehr Tore als in Italien? Was die Menge der Tore angeht, stimmt das nicht, wie diese Grafik beweist. Doch da in Italien zwei Teams mehr in der Liga spielen, finden deutlich mehr Spiele statt. Der Tordurchschnitt ist deshalb in der Bundesliga höher, wie das untere Diagramm zeigt.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?