Tolle Campingplätze für Familien Hier schlagen wir das Zelt auf
Hofgut Hopfenburg in Baden-Württemberg: Flauschige Poitou-Esel, drei Hinterwälder Rinder und rund 40 Waldschafe empfangen Urlauber auf dem Platz. Camper beziehen Tipis,...
...kirgisische Jurten, alte Schäferwagen oder schlagen das eigene Zelt auf. Das große Waschhaus ist neu, der Platz ist behindertengerecht. Ein leckeres Frühstücksbuffet gibt es in der Festscheune. Die Schäferwagen sind von Oktober bis April beheizt.
Hexenwäldchen am Jamelsee in Mecklenburg-Vorpommern: Für die Kleinen gibt es Märchenstunden und einen Streichelzoo mit Hängebauchschweinen und Hühnern. Die Großen können eine Sauna mit Seeblick mieten. Das Hexenwäldchen ist prima für Paddler, die die Gegend vom Wasser aus erkunden möchten.
An der Mecklenburgischen Seenplatte liegen viele Plätze mitten in der Natur und direkt am Wasser: wie der Biber Ferienhof mit einer großen Zelt- und Bulliwiese und einem tollen Restaurant, in dem für Björn Staschens Geschmack die beste Crème brulée weit und breit serviert wird.
Der Lieblingszeltplatz der Familie Staschen: Der Ferienhof Maurus im baden-württembergischen Röthenbach ist ein perfekter Ort zum Kindsein. Kleine Campinggäste dürfen die Kälber von Hofbesitzer Ewald Maurus morgens nach draußen treiben, die störrische Ziege auf die Weide bringen oder mit auf Treckertour gehen. Die Eltern genießen die Weiten des Tals und die Ruhe rundherum.
Entlegener als an der Volkertswarft auf der Hallig Hooge kann man in Deutschland kaum campen. Zelturlauber sind Selbstversorger und sollten den Wind nicht fürchten. Einziger Luxus: die feste Grasnarbe - ein Hering der hier feststeckt, rutscht nicht mehr aus der Erde.
Meer-Camping: Der Ferienhof Folger an der Nordsee hat fünf Plätze im Garten. Der Hof liegt direkt am Deich, dahinter liegt das Watt. Das Wasser ist zwar bei Ebbe weit weg, dafür aber kinderfreundlich flach. Jeden Abend gegen 17 Uhr nimmt Chefin Carmen Folger kleine Campinggäste mit zum Tierefüttern.
Der Name lässt erahnen: Der Minicamping Kleingarn auf Fehmarn ist klein - und gemütlich. Auf der Wiese neben dem Bauernhaus von Niko Kleingarn gibt es zehn Stellplätze für Bullis, Wohnwagen oder Zelte. Gastkinder dürfen in den Sattel der Ponys steigen, die Scheunentür steht immer offen. Die nächste Surfstelle - ein gutes Revier für Anfänger - ist 700 Meter entfernt.
Deutschlands schönstes Tipidorf wird beschützt von Fichten, Erlen, Weiden und Buchen. In Hessen hat Landwirt Christof Gensler einen ganz besonderen Platz geschaffen: das Indianerhotel Rhön. Stärken können sich die Urlauber mit selbstgebackenem Biobrot und allerlei Köstlichkeiten aus Genslers Hofladen mit kleinem Café. Die Tipis werden inklusive Liege und Heusack-Matratze vermietet.
25 Kilometer südöstlich von Hamburg liegt im kleinen Örtchen Stove das Camping Land an der Elbe: Große alte Bäume spenden Schatten, der Gang zum neuen Waschhaus führt über den Deich, jedes Wochenende backt Besitzerin Meike Land köstlichen Kuchen. Wer seine Räder mitbringt, kann entlang der Elbe bis ins Wendland touren.
Der Ehrlingshof im niedersächsischen Rehden existiert schon seit 1560, 1970 machte ihn die Familie Buschmeyer zum Campingplatz. Auf den ersten Blick wirkt er eher herkömmlich, doch die Inhaber Hartmut und Anette Buschmeyer haben ein sehr gemütliches Fleckchen geschaffen. Kindern wird es hier garantiert nicht langweilig - dafür sorgen schon die tierischen Mitbewohner: die dicken Schweine Anneliese und Frieda, die Pferde Anja und Manni, Schafe, Katzen, Hühner und Hasen.
Auf dem Campingplatz Anna Fleuth in Winnekendonk am Niederrhein haben 30 Zelte auf einer Obstwiese Platz. Bullis müssen draußen bleiben. Der Campingplatzchef Daniel Wouters veranstaltet Kräuterseminare, Osterfeuer, Apfelkuchen-Wochenenden und sogar Winterzelten. Im Holzofen werden Brot und Pizza gebacken. Namensgeber des Platzes ist die Issumer Fleuth, ein flaches Flüsschen, das den Zeltplatz an einer Seite begrenzt.
Ab in die Röhre: Ein Güterzug rattert heran, die Bremsen schreien, in der Ferne röhrt eine Maschine. Das Parkhotel in Bottrop-Ebel ist kein stiller Ort, dafür kann man in fünf 2,60 Meter langen Kanalrohren zum Klang des Ruhrgebiets träumen. Es gibt einen Spielplatz, Zelte finden leider keinen Platz.
In der Natur schlafen, ohne nass zu werden, nachts auf die Toilette gehen, ohne raus ins Waschhaus zu müssen: Simone Bauer hat das "Glamping" - "Glamourous Camping" - ins Ruhrgebiet gebracht. In Essen-Horst, direkt an der Ruhr, stehen sieben komfortable Bauwagen, das eigene Zelt dürfen Gäste natürlich auch aufschlagen. Ein altes Bootshaus dient als Rezeption.
Die Baumhäuser auf der Kulturinsel Einsiedel in Sachsen sind früh ausgebucht, obwohl die Übernachtsungspreise (ab 220 Euro) wipfelhoch sind. Günstiger kommt weg, wer sein eigenes Zelt in den Freizeitpark mitbringt. Hier gibt's keine Karussells und Riesenräder, dafür Schatzsucherspiele, wilde Schaukeln, Labyrinthe und Wipfelpfade - eine Fantasiewelt, die auch Erwachsenen gefällt.