Die Bilder der Woche So könnten Außerirdische uns sehen
Andrang in Gevgelija an der mazedonisch-griechischen Grenze: Hunderte Flüchtlinge warten auf Essen, das Freiwillige aus Mazedonien verteilen.
Auch ein syrisches Mädchen harrt in Gevgelija aus. Nach Angaben ihres Vaters wurde es bei einem Chemiewaffen-Angriff verletzt. Die Familie will weiter nach Serbien und Ungarn reisen, um dort in die EU zu reisen.
In Sicherheit: Ein Migrant sitzt auf dem Deck eines Schiff der privaten Hilfsorganisation Migrant Offshore Aid Station, kurz Moas. Die Retter konnten vor Libyen 195 Flüchtlinge in Sicherheit bringen, sie wollten über das Mittelmeer nach Europa fliehen. Sie wurden nach Vibo Valentia in Italien gebracht.
Haarschnitt unter freiem Himmel: Ein Flüchtling kürzt einem Mann nahe dem Hafen von Calais in Nordfrankreich die Haare. Hunderte Asylbewerber warten dort, bis sie eine Chance bekommen, um durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen.
Höllenhimmel: Feuerwehrmänner beobachten den Buschbrand in der Nähe von Clearlake, Kalifornien. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hatte bei einem Besuch in der Region gesagt: "Kalifornien brennt." Tatsächlich sind seit Ende Juli mehr als 280 Quadratkilometer von Flammen verwüstet worden. Das entspricht in etwa der Größe von Dortmund.
Zuchtunordnung: Am sogenannten Rentiertag haben sich im sibirischen Narjan-Mar nicht nur die Hirten eine Pause von der harten Arbeit verdient. Auch die Tiere, von denen es hier, im Nordwesten Russlands, bis zu 600.000 Exemplare geben soll, können sich an diesem Feiertag ausruhen. Sie werden von den als Nomaden lebenden Nenzen über weite Strecken getrieben - bis zu tausend Kilometer im Jahr.
Puppenstube: Adela Rojas inmitten ihrer stolzen Sammlung. Mehr als 4500 Puppen hat die 70 Jahre alte Frau aus Heredia, Costa Rica, in 20 Jahren gesammelt.
Ein Besucher probiert auf der Gamescom Sonys Datenbrille Project Morpheus aus. Die Hightech-Sehgeräte, mit denen man in schöne neue digitale Scheinwelten abtauchen kann, sind das große Thema der Computerspielemesse.
Ungewohnter Blick: Das Deep Space Climate Observatory der Nasa hat für dieses Bild die Rückseite des Mondes sowie die Erde fotografiert. Es ist dafür in einer idealen Position, rund 1,5 Millionen Kilometer von uns entfernt. Eine sogenannte gebundene Rotation sorgt dafür, dass von der Erde immer nur eine Seite des Mondes zu sehen ist. Daher weiß die Menschheit erst seit 1959, wie es auf der Rückseite aussieht.
Chinesischer Panzer in Aktion: In Alabino nahe Moskau zeigen Hunderte Soldaten bei internationalen Armeespielen ihre Fähigkeiten. Bei dem Turnier messen Soldaten aus 17 Ländern bis zum 15. August ihre Kräfte. Sie kommen zum Beispiel aus Angola, China, Indien, Kuwait, Serbien und Venezuela. China brachte eigene Flugabwehrraketensysteme zu dem Wettbewerb mit.
Einen Schluck Wasser: Dieser indische Fischer wartet in der Nacht mit anderen an dem indisch-pakistanischen Grenzposten Attari, der rund 30 Kilometer von Amritsar in Indien entfernt ist. Pakistan hatte die 163 Männer kurz zuvor freigelassen, sie waren im pakistanischen Hoheitsgebiet festgenommen worden.
Doppeltes Unglück: Im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh sprangen innerhalb weniger Minuten gleich zwei Passagierzüge aus den Schienen, 25 Menschen starben, 40 wurden verletzt. Durch starken Monsunregen war der Fluss Mochak angeschwollen und hatte die Gleise unterspült.
Trümmerturner: Diese jungen Männer in Palästina machen aus der Not eine Tugend - in den Ruinen von Gaza Stadt absolvieren sie Fitnessübungen.
Gestoppt: Ein Polizist stößt mit einem Demonstranten in Folkestone, im Südosten Englands, zusammen. In der Nähe des Eingangs des Eurotunnels versammelten sich Gegner und Unterstützer von Flüchtlingen, die versuchen durch den Tunnel von Calais Frankreich nach Großbritannien zu gelangen.
Ein Mann guckt aus einem verkohlten Haus im palästinensischen Dorf Duma im israelisch besetzten Westjordanland. Bei einem Brandanschlag auf eine palästinensische Familie war ein 18 Monate alter Junge getötet worden. Israels Regierung kündigte an, nun härter gegen jüdische Extremisten vorgehen zu wollen. Es gab bereits erste Festnahmen nach der Attacke.
Unten Dreck, oben Draht: Wettrennen, die Anlehnung an militärische Drillübungen haben, werden bei Sportlern immer beliebter. Auch in Brasiliens Hauptstadt Brasilia robbten massenweise Teilnehmer unter Stacheldraht hindurch und bewältigten andere Hindernisse beim 15 Kilometer langen Bravus-Rennen.
Haarkunst: Zu Ehren des Gottes Shiva badet eine Nepalesin im Bagmati am Rand von Kathmandu. Zurzeit feiert das Land den Shraavana, den heiligsten Monat im Kalender der Hindu.
Tritt erprobt: Soldaten der weißrussischen Luftstreitkräfte zeigen ihr Können am Tag der Fallschirmjäger in Minsk.
Brust raus: In Hongkong gingen Männer und Frauen in BH auf die Straße. Ihr Anliegen: Brüste sind keine Waffen! Grund für die Proteste war die Verurteilung einer jungen Frau (dreieinhalb Monate Haft), die einen Polizisten bei einer Demonstration mit ihren Brüsten bedrängt haben soll. Sie hatte hingegen ausgesagt, der Polizist habe sie begrapscht.
Massenandrang im Wasserpark von Nanjing: Wie viele Deutsche zurzeit schwitzen auch die Chinesen bei rund 35 Grad und suchen jede mögliche Abkühlung. Warum so viele Badenden einen Schwimmreifen tragen? Sie sollen einen Mindestabstand zwischen den Menschen garantieren.
Eben noch stand Victor Minibaev auf dem Zehn-Meter-Turm in Kasan, dann kam der Sprung, das Eintauchen. Jubeln allerdings durften bei der WM andere: Gold ging zum vierten Mal an den Chinesen Bo Qiu, Silber gewann David Boudia aus den USA und Bronze holte Superstar Thomas Daley aus Großbritannien.
Brennende Reifen in Calais: Mitarbeiter des Fährdienstes blockieren eine Hauptzufahrtstraße in den Hafen. Sie wehren sich gegen den geplanten Abbau von 600 Stellen.
Sofa-Pause im syrischen Aleppo: Drei Jungen und ein Mann auf einem Balkon im Stadtteil al-Shaar. Die zweitgrößte Stadt Syriens und ihre Umgebung ist umkämpft. Rebellen und die syrische Armee liefern sich immer wieder Gefechte.
Planschbecken: Indische Jungen spielen mit einer Wanne auf einer überfluteten Straße in Kalkutta. Grund für das Hochwasser, in dem schon 75 Menschen umkamen, sind heftige Regenfälle, der Ganges ist über die Ufer getreten. Er ist der heilige Fluss der Hindus, aber stark verschmutzt.
Ein Regenbogen über Peking: Die chinesische Hauptstadt ist berühmt für ihren heftigen Smog - und dennoch zeigt sich hier blauer Himmel? Ja, es tut sich etwas bei der Luftqualität. Im Mai hat Greenpeace gemeldet, dass sich die Feinstaubwerte verbessern - die 30 Kilometer entfernten Westberge sind jetzt sogar vom Stadtzentrum aus wieder zu erkennen.
Seilspringen in Sanaa: Ein Junge schwingt sein Seil vor einer Schule in der jemenitischen Hauptstadt. Die Huthi-Rebellen hatten im Januar Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. Saudi-Arabien startete daraufhin mit anderen arabischen Staaten Luftangriffe auf die Huthis und deren Verbündete.
Gehen Sie ins grüne Licht: Die Filmemacherin und Künstlerin Penny Woolcock posiert in London vor ihrer Installation "Utopia" - die Arbeit soll alle Sinne des Betrachters ansprechen und sich mit Ungleichheit, Konsumverhalten und Verbrechen auseinandersetzen.
Benebelt: Nichts trinken und trotzdem betrunken werden - in der Londoner Bar Bompas and Parr's Alcoholic Architecture passiert der Alkoholkonsum übers Atmen. Feiner Spirituosendunst gelangt durch die Lungenbläschen aber auch die Augäpfel in den Körper. Luftbefeuchter mit Hochprozentigem halten den Alkoholgehalt im Raum konstant.
Rettungsinsel: Flutopfer sitzen auf einem vom Wasser umspülten Straßenstück im Bezirk Haora im indischen Bundesstaat Westbengalen und warten auf die Notversorgung. Bisher starben bei der Flut in Nordindien mindestens 75 Menschen, Zehntausende suchten Schutz in staatlichen Versorgungslagern.
Auf dem Vulkan Bromo auf Java: Indonesische Wanderer laufen während der hinduistischen Kasodo-Zeremonie zum Krater hinauf. Dort werfen sie ihre Gaben wie Gemüse, Hühner, Geld oder Ziegen in den Abgrund und hoffen auf gute Ernte und auf Glück.