Bilder der Woche Niederlegen statt Niederlagen
Schwein gehabt: Eine Frau nahe Detroit schlug Alarm, nachdem eine streunende Sau versucht hatte, sie anzugreifen. Die Polizei eilte zur Hilfe, packte das Tier in ihr Auto und brachte es zu seinem Besitzer. Auf dem Transport verhielt sich "Daisy" allerdings wenig ladylike. Sie habe "einige Ausscheidungen" hinterlassen, meldete die Polizei und postete ein Bild der ruinierten Rückbank auf Facebook. "Jetzt wissen wir, warum das Schwein auf dem ersten Bild so gelacht hat", so der Kommentar.
Heilige Kuh: Das Tier steht mitten auf einer Straße in der indischen Stadt Bangalore. Es lässt sich offensichtlich auch durch viele Fahrzeuge nicht aus der Ruhe bringen.
Gestrandet: Ein kleines Schlauchboot liegt am Strand der griechischen Insel Kos, während hinter der Nachbarinsel Pserimos ein Regenbogen zu sehen ist. Von der nahe gelegenen türkischen Küste versuchen viele Flüchtlinge, nach Griechenland zu gelangen.
Burma, im Bundesstaat Rakhine. Diese Flüchtlinge wurden auf See aufgegriffen und sind vorübergehend nahe der Stadt Maungdaw untergekommen. Gut versorgt werden sie offenbar nicht; mit Plastikflaschen versuchen sie, Regenwasser zu sammeln.
Straßenschlacht: In Mexiko haben sich Eltern und Kommilitonen von 43 mutmaßlich ermordeten Lehramtsstudenten gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Busse mit mehr als hundert Angehörigen und Studenten wurden im Bundesstaat Guerrero von der Polizei gestoppt, wie ein Sprecher der Eltern sagte. Vermummte Demonstranten bewarfen die Einsatzkräfte mit Steinen, die Polizei setzte Tränengas ein.
Nicht so edel wie Champagner, dafür schön orange: Joey Gallo von den Texas Rangers wurde nach einem gewonnenen Baseballspiel in der MLB gegen Chicago von seinem Teamkollegen mit einem Erfrischungsgetränk geduscht.
Umarmung auf der Pont des Arts: Ein Bild aus vergangenen Zeiten - denn am Montag begann die Stadt Paris, die Liebesschlösser samt Geländer abzubauen. Die Liebesschwüre in Metallform hatten ein Gewicht von rund 45 Tonnen erreicht und drohten die Brückenstruktur nachhaltig zu beschädigen. Statt der Gitterstäbe werden demnächst Glasscheiben mit Kunstwerken den Seine-Übergang flankieren.
Unbekanntes Wesen: Es kommt nur sehr selten vor, dass man Riemenfische sieht. Und es ist nicht viel über die Lebensweise der in tieferen Meeresschichten heimischen Tiere bekannt. Nun wurde ein gut vier Meter langes Exemplar an den Strand von Catalina Island (US-Bundesstaat Kalifornien) geschwemmt. Biologen wollen die Überreste des jetzt angeschwemmten Fisches untersuchen.
Schiffsunglück in China: Auf dem Jangtse ist das Kreuzfahrtschiff "Stern des Orients" gekentert. Bei der Katastrophe sind vermutlich mehr als 440 Menschen ums Leben gekommen.
Herdentrieb: Ein Hirte auf einem Pferd führt eine Herde Rinder, Schafe und Ziegen durch eine bergige Gegend in der Präfektur Altay. Diese gehört zum Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang der Volksrepublik China.
Querflieger: Beim Red Bull Air Race treten Flugzeugpiloten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Gefragt sind Tempo, Geschicklichkeit und Mut. Hier dreht ein Teilnehmer vor dem Start im kroatischen Rovinj seine Aufwärmrunden. Die besten Zuschauerplätze haben die Bootsinsassen.
Schneeschlucht: Meterhoch türmen sich Wände aus Schnee entlang dieser Bergstraße in Norwegen auf. In Deutschland ist derweil der Sommer angekommen.
Ringfinger: Ein afghanischer Händler preist in Kabul seine Schmuckstücke an.
Trauerfeier: US-Soldaten gedenken in Kalifornien ihrer Kameraden, die bei einem Hubschrauberabsturz in Nepal ums Leben gekommen sind.
Da ist er, der Champions-League-Triumph für den FC Barcelona. Zu früh, sagen Sie? Richtig, die Fußballer spielen erst am Samstagabend in Berlin um den Titel der Königsklasse. Aber auch die Handballer von Barça sind überaus erfolgreich, im Final Four in Köln gewannen sie das Endspiel gegen MKB-MVM Veszprem aus Ungarn.
Stürmisch: Ein Angler trotzt auf der Promenade von Blackpool der aufgepeitschten See vor Großbritannien.
Eine Wohnung in Donezk, im Monat vier nach der Verkündung des Waffenstillstands für die Ostukraine. Offiziell gilt das Abkommen noch, aber in dieser Woche brachen wieder Kämpfe zwischen Separatisten und Regierungstruppen los.
Auch in Havanna gibt es eine Biennale: Die Schauspielerin Maribel Salazar raucht eine Entspannungszigarette vor der Show "Forced Mutation" des Kubaners Alberto Lescay. Für den Auftritt werden alle Schauspieler angemalt.
An der Grenze: In Kalifornien hat es in den vergangenen Monaten so wenig geregnet wie selten zuvor über solch lange Zeit. Die Dürre trifft auch die Landwirtschaft am Salton Sea im Süden des US-Bundesstaates. Die Felder dort waren in jahrzehntelanger Arbeit und mit steter Bewässerung der Wüste abgerungen worden. Das Luftbild zeigt die schmale Grenze zwischen Wüste und Grün. Fehlte das Wasser, würde die Wüste vordringen und das Kulturland zurückerobern.
Niederlegen statt Niederlagen: Bei den French Open sind nicht nur die Tennisstars gefordert, auch die Ballkinder sind im Stress. Hier gönnen sich einige von ihnen eine Pause in der Sonne, ordentlich aufgereiht.
Wasser marsch! Ein Mann versucht, ein Feuer in der philippinischen Stadt Quezon zu bekämpfen. Laut Feuerwehr wurden zwei Menschen bei dem Brand verletzt, mehr als 300 Familien obdachlos.
Rund 400 Flüchtlinge erreichen den Hafen von Augusta auf Sizilien. Das Küstenwachenschiff "Peluso" hatte sie auf See eingesammelt. Woche für Woche landen Bootsmigranten in dem Hafen.
Das muss doch wehtun! Ein Mann hilft in Port-au-Prince einem Freund, eine Wäscheklammer von dessen Körper zu entfernen. Sie spielen Domino - und die Regeln besagen, dass ein Spieler Wäscheklammern an seinem Körper festklemmen muss, wenn er verliert. Er darf sie erst wieder entfernen, wenn er ein Spiel gewonnen hat.
Höchste Alarmstufe: Auf der kleinen Insel Kuchinoerabu im Süden Japans ist ein Vulkan ausgebrochen. Der Mount Shindake spie schwarze Asche und Steine kilometerweit in die Höhe. Die Behörden wiesen die rund 140 Bewohner des Eilands an, sich in Sicherheit zu bringen und die Insel so schnell wie möglich zu verlassen.
Konzentriert wie ein Weltmeister: Honda-Pilot Marc Marquez gewann im vergangenen Jahr den Titel, in dieser Saison liegt er im Kampf um die Motorrad-WM aber schon weit zurück. An seiner Rennvorbereitung kann es kaum liegen.
Schlammpackung: Am Ufer des Ganges im indischen Allahabad haben sich Männer zur Abkühlung mit Matsch eingerieben. Bereits 2500 Menschen sind bei der Hitzewelle in Indien zu Tode gekommen. Die Regierung macht den Klimawandel für die hohen Temperaturen verantwortlich, die bis zu 44 Grad betragen. Die Regierung stellt sich auf die erste Dürre seit sechs Jahren ein.
Am Abgrund: Eine Frau in Nicaragua steht in ihrem Haus, ein Teil des Fußbodens wurde von heftigem Regen fortgespült.
Alltag in Aleppo: In der syrischen Stadt tobt der Krieg weiter, auch wenn er immer mehr aus den Schlagzeilen verschwindet. Hier sehen wir einen Mann und ein Baby Aktivisten, die das Bild verbreitet haben, berichten, kurz zuvor hätten Regierungstruppen eine Fassbombe abgeworfen.
Es ist schon jetzt einer bedeutendsten Momente in der Geschichte des Fußballs: Joseph "Sepp" Blatter tritt ab. Der Schweizer trat nach 17 Jahren an der Spitze der Fifa zurück. Der Druck im Korruptionsskandal war auch nach seiner Wiederwahl zu groß geblieben. Jetzt wartet die Fußballwelt darauf, was die Ermittler noch so zutage fördern.
Die Freude musste raus: Keinem war die Erleichterung nach dem Sieg der Hamburger im Relegationsrückspiel gegen den KSC so anzusehen wie Bruno Labbadia. Der Trainer hatte den HSV im Abstiegskampf übernommen, als Tabellen-16. musste der Klub nachsitzen. Am Ende reichte es, wenn auch nur ganz knapp.