Bilder der Woche Jedes Foto ein Hingucker
Alm-Date: Es war wohl das Foto vom G7-Gipfel in Elmau, das am häufigsten in den Medien veröffentlicht und im Netz verbreitet wurde: Mit offenen Armen diskutiert Kanzlerin Merkel mit US-Präsident Obama, der lässig auf einer Bank sitzt.
Zaungäste: Fußballfans verfolgen das Pokalfinale im Gazastreifen. Ittihad Shejaiya setzte sich gegen Khadamat Rafah durch.
Geschwisterliebe: Der britische Prinz George herzt seine Schwester Charlotte. Die Kleine ist am 2. Mai in London zur Welt gekommen. Sie ist das fünfte Urenkelkind der Queen.
Schnelleinsatz: Dieser israelische Soldat ist in Proteste von Palästinensern verwickelt. Sie hatten im Westjordanland gegen Ofra, eine jüdische Siedlung in der Ortschaft Silwad nahe Ramallah, protestiert.
Konfetti-Parade: Fans des FC Barcelona empfangen den Champions-League-Sieger in der Heimat. Der Klub hatte Juventus Turin im Finale in Berlin 3:1 besiegt und sich nach Meisterschaft und Pokal auch den Titel in der Königsklasse gesichert.
Siegesfeiern: In der Stadt Diyarbakir bejubeln Anhänger der prokurdischen Partei HDP, dass die Partei nach den Wahlen in der Türkei erstmals ins Parlament einzieht.
Verzweifelter Kampf: Ein ägyptisches Gericht bestätigte die Todesurteile gegen elf Angeklagte, die für blutige Krawalle nach einem Fußballspiel 2012 verantwortlich sein sollen. Damals kamen 74 Menschen ums Leben. Die Verurteilten empörten sich über die Entscheidung der Richter - und wurden handgreiflich.
Warten in Lyon: Künstler vor der Kostümprobe für das Stück "On achève bien les anges, élégies" des französischen Choreografen Bartabas.
Rauchschwaden über dem Yukon-Delta-Naturschutzgebiet im US-Bundesstaat Alaska. Am vergangenen Wochenende half Regen, den Großbrand einzudämmen.
Nichts wie weg: In der Ortschaft Maarat Al-Nouman südlich der syrischen Stadt Idlib rennt dieser Mann an zerstörten Häusern vorbei. Nach Angaben von Aktivisten wurden die Schäden durch eine Fassbombe verursacht, die von Regierungstruppen abgeworfen wurde.
Ruhe vor dem Sturm: Ein Mann sitzt am 10. Juni am Strand von Karatschi in Pakistan und blickt auf das Arabische Meer. Noch ist der für den nächsten Tag angekündigte Zyklon allenfalls zu ahnen - die Wellen kräuseln sich nur leicht.
Weil sie den Brand in einem Treibstofflager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew löschen wollen, geraten Feuerwehrleute in Lebensgefahr, mehrere sterben. Dieser Mann nimmt sich nach dem harten Einsatz eine Verschnaufpause.
Schleier der Liebe: Ein frisch vermähltes Paar posiert auf einer Brücke in Paris für den Hochzeitsfotografen. Eine Schwärmerei im Sonnenuntergang.
Menschlicher Motor: In Indien streikt ein Bus auf dem Weg von der Millionenstadt Allahabad nach Madhya Pradesh. Kurzerhand kommen Passanten zur Hilfe - und schieben die Gestrandeten an.
Vulkanausbruch in Indonesien: Nach 400 Jahren Inaktivität ist der Sinabung auf der Insel Sumatra seit 2010 wieder erwacht, immer wieder kommt es zu Eruptionen. So auch in dieser Woche, der Vulkan spuckt Rauch und Asche. 3000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Der nächste Einsatz: Ein prorussischer Separatist bereitet auf dem Gelände des Flughafens von Donezk im Osten der Ukraine seine Waffe vor. Um den Airport kommt es immer wieder zu schweren Kämpfen.
Historische Tarnung: Zwei Männer in der spanischen Stadt Bejar tragen ein Gewand aus Moos. Sie sind Teil einer Prozession, in der die Spanier an ein Ereignis aus dem 12. Jahrhundert erinnern. Damals eroberten Christen mit Mooscamouflage ihre von Muslimen beherrschte Stadt zurück.
Abgehoben: Ein Akrobat schwebt bei der Kostümprobe für die neue Show des französischen Pferde-Choreografen Bartabas in Lyon durch die Luft.
Schattenmann: In der indischen Stadt Allahabad wäscht ein Mahut seinen wichtigsten Besitz: seinen Elefanten. Oft werden die Tiere zum Beispiel für Waldarbeiten eingesetzt.
Abgeschossen: In Chiles Hauptstadt Santiago liegt ein Polizist auf dem Boden, um ihn herum stehen junge Demonstranten und schießen - Fotos. Seit vier Jahren gehen Studenten in Chile immer wieder auf die Straße, um für Änderungen im Bildungssystem zu protestieren. Viele der Märsche enden in Gewalt.
Erleuchtet: Ein Mann radelt durch den Tiergarten, den Stadtpark inmitten von Berlin. Durch die Bäume fällt Sonnenlicht und illuminiert auch die Wasserfontänen aus den Rasensprengern.
Gut Freund: Ein Polizist scherzt in Garmisch-Partenkirchen mit einem als Clown verkleideten Demonstranten. Krawalle wegen des G7-Gipfels in Schloss Elmau blieben aus.
Gelenkig: Ben Bishop, Torhüter des NHL-Klubs Tampa Bay Lightning, dehnt sich vor dem dritten Spiel der Finalserie gegen die Chicago Blackhawks. Sein Team gewann 3:2, verlor aber die vierte Partie. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie um den Stanley Cup 2:2.
Getunnelt: Zwei Inder krabbeln in der Stadt Bengaluru aus zwei selbst gebauten Erdröhren. Sie zählten zu den etwa 2000 Teilnehmern eines ungewöhnlichen Wettkampfs: Auf einem fünf Kilometer langen Parcours hatten Veranstalter 20 verschiedene Hindernisse aufgebaut.
Sprunggewaltig: Muhammad Afif aus Singapur streckt sich bei den Südostasiatischen Spielen nach dem Ball. Sein Sport heißt Sepak Takraw: Zwei Teams mit jeweils drei Spielern stehen sich gegenüber, das Ziel ist es, den Ball mit den Füßen über das Netz zu spielen - quasi eine Art Volleyball, nur mit den Füßen.
Work-out unter freiem Himmel: In Baku, wo diese beiden Männer trainieren, begannen am Freitag die ersten Europaspiele. Das Event mit rund 6000 Athleten und 253 Medaillenentscheidungen ist heftig umstritten, da in Aserbaidschan Oppositionelle verfolgt werden und die Regierung die Pressefreiheit massiv einschränkt.
Kraftprobe: Beim Rugby-Spiel in Brisbane, Australien, stoppen Hika Elliot und Mitchell Graham von der neuseeländischen Mannschaft Hamilton Chiefs James Hanson von den Gastgebern, den Queensland Reds.
Ab ins Wasser: Zwei US-Marine springen bei einer Übung im Golf von Aden aus einem Hubschrauber - im Hintergrund ist der Flugzeugträger USS Iwo Jima zu sehen.
Trauer-Konvoi: Bei der Germanwings-Katastrophe in Südfrankreich starben auch 16 Schüler aus Haltern im Ruhrgebiet. Mehr als zwei Monate nach dem Absturz sind die sterblichen Überreste in Deutschland angekommen. Leichenwagen transportieren die Särge vom Flughafen Düsseldorf nach Hause.
Ausbruch: In Südkorea sind innerhalb von gut drei Wochen 126 Menschen erkrankt, die sich mit dem Mers-Virus angesteckt haben. 14 sind bisher gestorben. Das Land hat harte Maßnahmen ergriffen, um den Ausbruch einzudämmen: Rund 2700 Schulen sind geschlossen, Tausende Menschen stehen unter Quarantäne, weil sie sich möglicherweise angesteckt haben. Hier wird eine öffentlicher Platz in Seoul desinfiziert.