Bilder der Woche Wie soll er heißen?
Ekliger Protest: Diese Demonstranten hantieren in Caracas mit einer Schleuder, mit der Fäkalien auf Polizisten befördert werden sollen. Ein Ende des seit Wochen andauernden Machtkampfes zwischen der Opposition und Venezuelas Staatschef Maduro ist noch immer nicht abzusehen.
Tanz vor dem Feuer: Diese Demonstranten in Johannesburg singen und tanzen vor einer brennenden Barrikade in der südafrikanischen Metropole. Sie fordern mehr Wohnraum und soziale Leistungen von der Regierung.
Batman ohne Stimme: Abstimmen durfte er nicht, sich verkleiden aber schon. Dieser Junge steht in einem Wahllokal in Algeriens Hauptstadt Algier. Bei der Parlamentswahl setzte sich wie erwartet die Partei von Präsident Bouteflika durch.
Auf zum Abschlag: Golf spielen geht offenbar immer. Eine Autokolonne bringt US-Präsident Trump in Bedmeinster (New Jersey) auch in der Dämmerung zum Grün.
Aufstellung: Einsatzkräfte sammeln sich in der Nähe eines Waldbrandes in Hulun Buir. Die chinesische Stadt liegt im autonomen Gebiet Innere Mongolei.
Schwere Last: Emmanuel Macron bricht vor dem Pariser Louvre nach der Wahl zu seiner Rede auf. In der Stichwahl gewann er gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen und jetzt ruhen in Frankreich und der EU große Hoffnungen auf dem jungen Politiker.
In Pose: Bei der finalen Veranstaltung der Schweizer Bodybuilding- und Fitness-Meisterschaft in Epalinges nahe Lausanne lassen die Kandidaten nochmal ihre Muskeln spielen.
Namenssuche: Ein Ende April auf der südostasiatischen Insel Borneo gefundener extrem seltener Albino-Orang-Utan mit weißem Fell und blauen Augen soll einen Namen bekommen. Die Tierschutzorganisation BOSF hat das Tier in seine Obhut genommen, nachdem Dorfbewohner das fünf Jahre alte Weibchen im Urwald gefangen hatten. Die BOSF hofft, das Tier in einem Schutzgebiet wieder auswildern zu können, sucht aber vorher nach einem Namen. Wie würden Sie ihn nennen? Schicken Sie Ihre Vorschläge gern an spon.wissenschaft@spiegel.de
Haarige Angelegenheit: Bayley (r.) wirft ihre Gegnerin Alexa Bliss beim Wrestling-Kampf der WWE im französischen Lille zu Boden.
Historisch: Ein als Soldat verkleideter Mann zieht eine kleine Kanone hinter sich her. Er gehört zu einem Ensemble, das die "Schlacht bei Puebla" nachstellt. Mit den Feierlichkeiten in Penon de los Banos, einem Viertel von Mexiko-Stadt, wird an den Sieg der mexikanischen Truppen über die Franzosen am 5. Mai 1862 erinnert.
Fensterplatz: Zwei junge Frauen sehen in einem Café in Moskau der traditionellen Sieges-Militärparade anlässlich der Kapitulation von Nazi-Deutschland vor 72 Jahren zu.
Farbe bekennen: Eine Staffel der spanischen Luftwaffe fliegt anlässlich eines Laufs zur Motorrad-Weltmeisterschaft in Jerez de la Frontera über die Rennstrecke - und lässt dabei die Nationalflagge des Landes am Himmel erscheinen.
Schlammschlacht: Teilnehmer des jährlichen Schlammrennens in Maldon erreichen das Ziel. Der Wettbewerb im Osten Englands wurde erstmals 1973 ausgetragen. Die Strecke führt bei Ebbe durch den Fluss Blackwater in der Grafschaft Essex.
Tête-à-Tête: Blackburns Craig Conway (r.) und Brentfords Harlee Dean kommen sich am letzten Spieltag der zweiten englischen Fußball-Liga gefährlich nah. Blackburn gewinnt das Spiel 3:1, steigt aber trotzdem in die dritte Liga ab. Das war noch keinem Klub passiert, der zuvor bereits englischer Meister war.
Magnifique: In Marseille bejubeln Anhänger von Emmanuel Macron den Sieg des Anführers der Bewegung "En Marche!" in der Stichwahl gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen.
Alles cool: Anhänger Lettlands posieren bei der Eishockey-WM vor dem Spiel gegen die Slowakei für die Kamera. Die Anreise nach Köln sollte sich lohnen: Die Letten sehen einen 3:1-Sieg ihrer Mannschaft.
Erleuchtung: Dieses Bild zeigt die Istanbuler Fatih-Moschee während eines Gewittersturms.
Tierische Erfrischung: Eine Katze trinkt Wasser in einem Zoo in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.
Keep smiling: Krankenschwestern sollten freundlich sein. Um das Lächeln auch im Angesicht renitenter Patienten nicht zu verlieren, üben diese chinesischen Pflegerinnen das freundliche Auftreten mit Essstäbchen zwischen den Zähnen.
Schneetreiben: Dicke Flocken fallen aus dem Himmel über Moskau und landen in einem Park.
Hauptsache drin: Deutschlands Felix Schulz fällt beim Eishockey-Weltmeisterschaftsspiel gegen Russland ins Tor des Gegners. Auch der Puck findet drei Mal den Weg ins Ziel, aber das reicht nicht. Die DEB-Auswahl verliert 3:6.
Lichter der Hoffnung: In Seoul halten Anhänger von Moon Jae-in ihre Mobiltelefone für Aufnahmen hoch. Der Menschenrechtsanwalt gewann die Präsidentschaftswahl in Südkorea. Er soll jetzt den ostasiatischen Staat reformieren und für Entspannung mit dem Nachbarn Nordkorea sorgen.
Es fährt ein Zug nach nirgendwo: Der Ausgang einer U-Bahn-Station im chinesischen Chonqing scheint mitten in einem noch nicht erschlossenen Gebiet zu liegen.
Neues von Bansky: Der anonyme Graffiti-Künstler hat ein Gemälde auf einer Hauswand im englischen Dover hinterlassen - sein Brexit-Kommentar.
Hoch das Bein: Andrea Raggi (AS Monaco, l.) und Paulo Dybala (Juventus) entscheiden sich beim Kampf um einen hohen Ball gegen ein Kopfballduell und für eine artistische Einlage. Das Rückspiel des Champions-League-Halbfinals endet 2:1 für Juventus, der Klub trifft im Endspiel auf Real Madrid.
Gealterte Theatermagie: Kabel im Opernhaus von Sydney, die jetzt entfernt werden. Das 1973 eröffnete Haus wird ab Mai sieben Monate lang renoviert.
Wasserball: Thailändische Jungen spielen auf einem der außergewöhnlichsten Fußballplätze der Welt. Das Spielfeld befindet sich in einer Bucht des Stelzen errichteten Fischerdorfs Ko Panyi.
Ultraorthodoxe Juden beten, nachdem Weizen auf einem Feld nahe einer Siedlung im Westjordanland geerntet wurde. Das Korn wird nun fast ein Jahr lang gelagert, ehe es zu Mehl verarbeitet wird. Mit dem Mehl wird dann Matzen (ungesäuertes Brot) gebacken. Die dünnen Brotfladen werden von gläubigen Juden während des Pessach-Festes gegessen.
Kopftuch-Meer: In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires nahmen Tausende Menschen an einer Demonstration teil. Viele schwenkten symbolisch weiße Kopftücher, das Wahrzeichen der Bewegung vom Plaza de Mayo, die seit 40 Jahren jeden Donnerstag Aufklärung über das Schicksal der während der Militärdiktatur Verschwundenen fordert. Die Kopftücher sollen windeln darstellen, um auch an die Kinder unter den Opfern zu erinnern.
Durch Regen und Wind: Ein paar wenige Tennis-Fans lassen sich beim ATP-Turnier in Madrid auch bei einer Regenunterbrechung nicht von der Tribüne vertreiben. Danach sehen sie, wie sich Benoit Paire gegen Stanislas Wawrinka durchsetzt und in die dritte Runde einzieht.