Die DEL startet in ihre 20. Saison - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

20. DEL Saison Von Bankdrückern und Rekordspielern

Sven Felski ist einer der größten deutschen Eishockeyspieler der Geschichte, doch er hatte ein Problem: sich selbst. In fast 1000 Spielen für die Eisbären saß er in der DEL fast zwei Minuten pro Spiel auf der Bank. So oft wie kein anderer Profi. Diese und weitere außergwöhnliche Fakten zu 19 Jahren DEL.
1 / 9

Bis heute haben insgesamt 31 verschiedene Teams an der DEL teilgenommen. Darunter längst vergessene Mannschaften wie die ESG Füchse Sachsen Weißwasser/Chemnitz, die Revierlöwen Oberhausen oder die Star Bulls Rosenheim. Auch Gründungsmitglied Kaufbeurer Adler (Bild) kam nicht über drei Spielzeiten in der höchsten deutschen Eishockey-Klasse hinaus.

Foto: imago
2 / 9

Andere wiederum konnten sich viele Jahre in der DEL halten. Sechs Teams sind sogar schon von Beginn an dabei. Mannheim, Köln, Berlin, Nürnberg, Krefeld und Augsburg (Bild) zählen dazu. Es sind die einzigen sechs der 18 Gründungsmitglieder, die nicht eine Spielzeit verpasst haben.

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
3 / 9

Konstant erfolgreich spielten dabei die Adler Mannheim. In der ewigen DEL-Tabelle belegen die Adler den ersten Platz. Ganze 1656 Punkte hat das Team in den 19 Jahren gesammelt und konnte insgesamt schon fünf Meisterschaften feiern. Hier freuen sich Felix Petermann und Christoph Ullmann im September 2006 über einen Treffer. Am Saisonende konnten sie die fünfte und bisher letzte Mannheimer Meisterschaft bejubeln.

Foto: Friedemann Vogel/ Bongarts/Getty Images
4 / 9

Insgesamt gab es in der DEL bisher acht verschiedene Meister. Vor allem zu Beginn waren die Mannheimer enorm erfolgreich und holten in den ersten fünf Jahren gleich drei Titel. Der erste Titelträger kommt aus Köln, mit sieben Meisterschaften halten die Eisbären Berlin (Bild) den Rekord in dieser Statistik. Besonders bemerkenswert: Alle diese sieben Titel holte der Hauptstadtclub in den vergangenen neun Jahren.

Foto: Daniel Reinhardt/ dpa
5 / 9

Als erster DEL-Spieler überhaupt knackte Mirko Lüdemann (Bild) die Marke von 1000 Spielen, die er allesamt für seinen Club Kölner Haie absolvierte. Doch ans Aufhören denkt der Routinier noch lange nicht. Seinen Vertrag in Köln hat er vor kurzem erst verlängert. Aktuell steht Lüdemann bei 1016 Spielen - und es werden wohl noch ein paar dazu kommen.

Foto: Felix Heyder/ picture alliance / dpa
6 / 9

Es gibt noch nicht viele Teams, die insgesamt über 1000 Spiele in der DEL absolviert haben. Mit Berlin, Köln (Bild) und Mannheim sind es lediglich drei Mannschaften. Hierbei handelt es sich lediglich um die Spiele der Hauptrunde.

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images
7 / 9

In den 20 DEL-Jahren hat die Liga schon viele große Spieler gesehen. Der aktuell größte spielt wie der Rekordspieler ebenfalls bei den Kölner Haien. Mit 2,06 Metern Körpergröße überragt Oliver Mebus (Bild) alle seine Liga-Rivalen.

Foto: imago
8 / 9

Hohe Trikotnummern gibt es nicht nur beim Basketball. Die höchste Rückennummer trägt derzeit Andreas Paulis (Bild) von Red Bull München mit der 97. Viel höher geht es dann auch nicht mehr, dreistellige Nummern werden in der DEL nicht vergeben.

Foto: imago
9 / 9

Neben Lüdemann schaffte es auch der Berliner Sven Felski, unten, in den Club der 1000er. Allerdings müssen bei ihm dafür auch die Spiele aus der Bundesliga, dem Vorläufer der DEL mitgezählt werden. Einen weiteren Rekord hält Felski allerdings allein, denn kein anderer Spieler sammelte bisher so viele Strafen wie er. In seiner DEL-Karriere verbrachte Felski insgesamt 1812 Minuten auf der Bank.

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?