"Die Empörten": Der Slapstick lauert unterm Deckel - DER SPIEGEL
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"Die Empörten" Der Slapstick lauert unterm Deckel

Allzu plakativ und völlig unreflektiert porträtiert Theresia Walser in "Die Empörten" für die Salzburger Festspiele den widersprüchlichen Status Quo unserer Gesellschaft. Ein bisschen Haltung hätte gut getan.
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Beide blond und leider auch blind: Caroline Peters als amtierende Bürgermeisterin Schaad (l.) und ihre rechtspopulistische Kontrahentin Lerchenberg (Silke Bodenbender)

Foto: Barbara Gindl/ APA/ DPA
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Eine Leiche muss weg. Die Inszenierung von Burkhard C. Kosminski schliddert in komödiantische Beliebigkeit.

Foto: Barbara Gindl/ APA/ AFP
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Immerhin, mit Sven Prietz als gescheiterter Lebenskünstler Anton (l.) und Andre Jung als allen dienender Gemeindeangestellter Pilgrim hat das zweistündige Stück doch noch zwei männliche Zweifler.

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Eine Bürgermeisterin, die an ihrem Posten klebt, und ein Gemeindeangestellter, der allen Parteien dienen muss, das ist allzu plakative Beliebigkeit.

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Auch die Kopftuch tragende Frau Achmedi (Anke Schubert) hat Vorbehalte gegen Andersdenkende und -gläubige.

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