Die Geburt der Breisgau-Brasilianer - DER SPIEGEL
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Fußball-Aufsteiger Geburt der "Breisgau-Brasilianer"

Plötzlich Überflieger: Als der bis dahin nur auf Amateurniveau kickende SC Freiburg 1993 erstmals in der Bundesliga auftauchte, überraschte er die Zuschauer als erstaunlich progressiv - in Spielsystem und Gesinnung. Doch der Siegestaumel sollte nicht lange dauern.
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David gegen Goliath: Am ersten Spieltag der Bundesliga-Saison 1993/94, dem 7. August, trat der SC Freiburg im Münchener Olympiastadion gegen den Rekordmeister und Tabellenführer Bayern München an. Hier im Zweikampf: Uwe Spieß vom SC Freiburg und Bayern-Spieler Marcel Witeczek. Am Ende...

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...ging die Partie 3:1 aus. Bayern-Spieler Adolfo Valencia (Nummer 11) gab bei seinem Bundesliga-Debüt eine glänzende Spielleistung ab: "El Tren" ("Der Zug"), so der Spitzname des Kolumbianers, schoss gleich zwei Tore. Damit stand der Aufsteiger SC Freiburg bereits wieder vor dem Abstieg. Der Club gewann jedoch die letzten drei Spiele - und blieb in der Bundesliga. Im Tor der Breisgauer: Jörg Schmadtke.

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Spielmacher: Auf der Suche nach einem offensiven Mittelfeldspieler holte sich der SC Freiburg im Sommer 1993 mit Rodolfo Cardoso den richtigen Mann. Der Argentinier erzielte zehn Tore - und trug so erheblich dazu bei, dass die Breisgauer nicht abstiegen.

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Souveräner Heimsieg: Trainer Volker Finke freut sich mit den Fans über den Aufstieg in die erste Bundesliga. Am 3. Juni 1998 besiegten die Breisgauer im Dreisamstadion die SG Wattenscheid 09 mit 1:4.

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Der SC Freiburg für die Spielsaison 1995/96: Jeweils von links, hinten: Axel Sundermann, Maximilian Heidenreich, Alexander Borodjuk, Thomas Rath, Jörg Heinrich, Altin Rraklli, Andreas Zeyer, Paschalis Seretis und Florian Blank. Mitte: Mannschaftsarzt Walter Hauk, Masseur Karel Malis, Zeugwart Thorsten Bauer, Karsten Neitzel, Uwe Wassemer, Stefan Müller, Damir Buric, Ralf Kohl, Physiotherapeut Schneider, Orthopäde Hainold und Trainer Volker Finke. Vorne: Co-Trainer Achim Sarstedt, Stefan Beneking, Jörg Schmadtke, Dietmar Hummel, Oliver Freund, Stefann Korell, Jens Todt, Thomas Vogel, Martin Spanring und Uwe Spieß.

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Ball-Ballett: Die Spieler des SC Freiburg, Damir Buric (links) und Uwe Wassemer (Mitte), "tanzen" mit Norbert Hofmann vom SV Waldhof Mannheim bei der Zweitrunden-Begegnung im DFB-Pokal der beiden Vereine am 1. Oktober 1996 im Mannheimer Daimler-Benz-Stadion.

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Leichtes Spiel für den HSV: 1994/95 war eine starke Saison für die Breisgauer. Mit insgesamt 20 Siegen konnten sie sich den dritten Tabellenplatz sichern. Am 21. Oktober 1995 musste der SC allerdings eine Niederlage einstecken: Der HSV - hier der Hamburger Sven Kmetsch, links, mit Altin Rraklli - besiegte die Freiburger mit 0:3.

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Jubel mit dem Torschützen: Alain Sutter, Ralf Kohl und Jens Todt vom SC Freiburg gratulieren Harry Deceiver, links, zum 0:1 im Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen am 1. Dezember 1995 im Leverkusener Haberland-Stadion.

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