Nervenkitzel im Flugzeug Die gefährlichsten Airports der Welt
Landendes Flugzeug und Feuerspucker auf der Straße: In Quito bekommen die Einwohner bislang viel vom Luftverkehr mit.
Denn der Mariscal Sucre Airport liegt quasi mitten in der Stadt. Am 19. Febraur wird er geschlossen und durch eine größere Anlage außerhalb von Quito ersetzt.
Der Landeanflug zwischen Bergen der Anden ist anspruchsvoll, mehrfach kam es zu Unfällen, bei denen Maschinen in Häuser krachten.
Fußballspiel mit Fluglärm: Der Flughafen von Quito gilt als einer der gefährlichsten in Südamerika.
Der Flughafen war 1960 eröffnet worden, zuletzt wurden hier 220 Flüge pro Tag abgewickelt.
Die steigenden Passagierzahlen brachten ihn in den vergangenen Jahren an die Grenze seiner Kapazität.
Für die Einwohner der Millonenstadt gehört der Fluglärm zum Alltag - ab 5.45 Uhr und bis nach Mitternacht läuft der Betrieb. Künftig können viele vermutlich ruhiger schlafen.
Fans spektakulärer Landeplätze sind damit um ein Reiseziel ärmer - doch weltweit gibt es noch einige haarsträubende Airports. Zum Beispiel den Princess Juliana International Airport auf der Karibikinsel Sint Maarten, der so nah am Wasser gebaut wurde, dass es wirkt, als würden die Maschinen Badende umnieten.
Hier liegt die Landebahn wirklich auf dem Strand: Die schottische Insel Barra hat einen ständig wechselnden Flugplan, denn auf diesem Airport auf den Äußeren Hebriden können Maschinen nur während Niedrigwassers landen.
Cusco in Peru: Wer per Flugzeug in die Nähe des Machu Picchu gelangen will, muss auf eine haarsträubende Landung gefasst sein. Der Flughafen befindet sich auf 3310 Höhenmeter, was für die Piloten bedeutet, dass sie hier nicht über die volle Maschinenkraft verfügen können.
Ebenfalls zwischen Bergen und Häusern landet man in Innsbruck Kranebitten in Österreich.
Funchal auf Madeira: Hier mündet die Start- und Landebahn quasi direkt ins Meer.
Kai-Tak-Flughafen in Hongkong: Bis zu seiner Schließung im Jahr 1998 war der Airport ähnlich wie Quito für seine Lage im Stadtgebiet bekannt.
Er befand sich auf einer Landzunge direkt am Meer.
Paro in Bhutan: 5500 Meter hohe Berge umgeben die Landebahn. Nur wenige Piloten besitzen die Sonderlizenz, die ihnen erlaubt, hier zu landen.
Gelungene Landung in Lukla: Eine Maschine unfallfrei im Himalaja auf den Boden zu kriegen, ist schon eine Herausforderung. Knapp 3000 Meter hoch liegt der Airport, der zu den gefährlichsten der Welt zählt. An einer Seite wird die Startbahn von einer Felswand begrenzt, an der anderen droht ein steiler Abhang.
Trekking-Touristen, die sich von hier auf den Weg zum Mount Everest machen wollen, müssen eine Landung auf einer 600 Meter langen ansteigenden Piste überstehen.