Die Geschichte der Finanzkrisen - DER SPIEGEL
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Die Geschichte der Finanzkrisen Kaufen, kaufen, kaufen

Tulpenkrise, Asienkrise, Immobilienkrise: Börsencrashs gibt es in schöner Regelmäßigkeit. Wer genau hinschaut, kann Gemeinsamkeiten entdecken. Das gilt auch für die Anzeichen der Erholung. Von Lorenz Goslich
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"Terrible Tuesday" an der Börse: Ein Börsenhändler reibt sich die Augen. Die Aufnahme entstand am 20. Oktober 1987, einen Tag nach dem größten Kurssturz in der Geschichte der New Yorker Börse. Der Crash hatte weltweite Auswirkungen. Der Tag nach dem "Black Monday" wird daher auch "Terrible Tuesday" genannt.

Foto: AP
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Börsencrash: Schockiert schaut ein Broker an der Pacific Stock Exchange in Los Angeles am 19. Oktober 1987 auf den Kurssturz, den ihm sein Computer zeigt.

Foto: AP
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Börsencrash in New York: Passanten beobachten den Kurssturz an der US-Börse am 19. Oktober 1987 auf einer elektronischen Anzeige in New York.

Foto: AP
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"Schwarzer Montag": Das Foto vom 19. Oktober 1987 zeigt einen verzweifelten Broker an der New Yorker Börse. An diesem Tag, der als "Schwarzer Montag" in die Geschichte einging, fiel der Dow-Jones-Index um rund 23 Prozent. Ausgelöst wurde der Börsenkrach durch ungehemmte Spekulationen, ein extrem hohes Kursniveau, Zins- und Wechselkurs-Auseinandersetzungen und die Anwendung neuer Handelsmethoden. Auf den dramatischen Kurssturz folgte jedoch eine rasche Erholung.

Foto: DPA
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Die Wall Street in Panik: Das Titelblatt des Brooklyn Daily Eagle vom 24. Oktober 1929 mit der Überschrift "Wall St. in Panic as Stocks Crash".

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Der große Zusammenbruch: Nach der Meldung des Aktienmarkt-Zusammenbruchs strömen die Massen in die Wall Street in New York.

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Suppenküche: Der Absturz der Weltwirtschaft 1929 riss Millionen Menschen in den Bankrott. Die Aufnahme vom 18. November 1930 zeigt Arbeiter beim Essen in Al Capone's Suppenküche für Arbeitslose in der 935 State Street in New York.

Foto: Getty Images
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Dotcom-Schlussverkauf: In diesen Räumen konnten am 25. Juli 2001 eventuelle Käufer die Reste des New-Economy-Unternehmens Quokka sports begutachten. Wenige Tage später kam alles unter den Hammer. So wie dieser Firma ging es vielen, als die sogenannte Dotcom-Blase platzte.

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Der Pink Slip: Eine junge Frau liest auf einer sogenannten Pink Slip Party ein Informationsblatt. "Pink Slip Partys", waren 2001 ein Trend aus den USA. Auf ihnen trafen sich entlassene Mitarbeiter aus der "New Economy", um Kontakte und eventuell eine neue Stelle zu finden.

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Wirtschaftskrise und Wertverlust: Aufgeregte Aktionäre am 30. Oktober 1929 in der Börse von New York. Der Kurszusammenbruch der New Yorker Börse löste die Weltwirtschaftskrise aus, bei der die US-Aktienkurse bis zum Sommer 1932 fast 90 Prozent ihres Wertes verloren.

Foto: dpa
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Börsencrash in Tokio: Fassungslose japanische Börsenmakler beobachten wie am 7. August 1990 die Aktienpreise immer weiter sinken.

Foto: REUTERS
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Börsencrash in Moskau: Verzweifelte Menschen warten am 25. Juni 1998 in einer Schlange vor der Petrow-Bank in Moskau, um Geld abzuheben. Nach der Krise in Asien, rasant fallenden Ölpreisen und der Angst vor Unruhen in Russland waren die Aktienpreise an der Moskauer Börse bereits seit Wochen gefallen.

Foto: AP
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Markt für die Armen: Ältere Russen kaufen im Februar 1999 auf einem Markt in Moskau billige Lebensmittel. Seitdem der Rubel im August zuvor sehr stark an Wert verloren hatte, war die russische Wirtschaft in einer Krise.

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Andre Kostolany: Entscheidend sei, ob die Zittrigen oder die Hartgesottenen die Papiere halten, soll Börsenguru Kostolany einmal über die Auswirkungen einer Finanzkrise gesagt haben. Das Platzen der New-Economy-Blase hatte er früh vorhergesehen: Als Ende der neunziger Jahre plötzlich jedermann Aktien der im Nasdaq und am Neuen Markt gehandelten jungen Internet-Unternehmen kaufen wollte, sagte der Börsenguru voraus, dass in diesem Geschäft bald "Blut fließen" werde.

Das Foto zeigt den in Ungarn geborenen Börsenexperten Andre Kostolany bei einer Reden am 4.9.1998 in Hamburg. Der Börsen-Altmeister war vorallem durch seine Börsentipps einem breiten Publikum bekannt. Er hatte zahlreiche Bestseller zum Thema Geld und Börse veröffentlicht.

Foto: dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?