Vom UKW-Radio bis zum 4K-Fernseher Die Geschichte der Ifa in Bildern
Die Ifa ist eine deutsche Technikmesse mit langer Geschichte, sie gibt es bereits seit 1924. 1930 wird sie von Albert Einstein eröffnet. In jenem Jahr wird unter anderem ein Fernseh-Demonstrations-Empfänger vorgestellt, ein Jahr später folgt die erste TV-Übertragung in Deutschland.
3D-Sound aus dem Helmkopfhörer: Besucher auf der Ifa lauschen im Jahr 1975 Aufnahmen der Kunstkopf-Stereophonie.
Ganz schöner Brocken: Zwei Kilogramm wiegt die VHS-Videokamera, die Telefunken im Jahr 1983 auf der Ifa präsentiert.
Fernsehen fürs Freibad: Casio stellt auf der Ifa im Jahr 1985 kleine TV-Geräte vor, die man mitnehmen kann. Die meisten Modelle zeigen ein Schwarz-Weiß-Bild an, einige Minifernseher zeigten auch schon Farbbilder.
Das Fernsehbild wird breiter: Im Jahr 1989 gewährt Philips den Besuchern einen Blick auf Geräte aus dem Labor, die TV-Sendungen bereits im Format 16:9 anzeigen.
Die Minidisc, die 1991 auf der Ifa präsentiert wird, gilt zunächst als Medium der Zukunft. Der portable Musikplayer entwickelt sich aber zum Rohrkrepierer.
Nokia gehört im Jahr 1993 noch zu den ganz großen Herstellern in der Handybranche. Hier wird auf einem Messestand das Mobiltelefon 1011 vorgestellt, das sich als erstes Handy ins digitale GSM-Netz einwählen konnte.
Im Jahr 1997 sind erstmals auch Hersteller der Videospielebranche vertreten. Nintendo zeigt auf der Messe die neue Konsole N64.
Full HD ist nicht mehr genug: Im Jahr 2013 geht es den Herstellern auf der Ifa vor allem darum, die meisten Pixel auf die Bildschirme ihrer TV-Geräte zu pressen.
Und auch 2017 gibt es Innovatives zu sehen: Der Hersteller Miele beispielsweise zeigt in Berlin eine neue Kochtechnologie. Von "Dampfgarern" ist die Rede. Ein Gerät dieser Sparte kann erkennen, wie viel Energie - und damit Wärme - das Essen in seinem Garraum bereits aufgenommen hat. So lässt sich je nach Lebensmittel punktgenau steuern, wie viel Energie noch nötig ist, bis das Essen fertig ist.