Die Gores: Ende einer Bilderbuch-Ehe - DER SPIEGEL
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Die Gores Ende einer Bilderbuch-Ehe

Clinton, Spitzer, Edwards - skandalumwitterte Politiker-Ehen sind in den USA wahrlich keine Seltenheit. Ex-Vizepräsident Al Gore und seine Frau Tipper, seit 40 Jahren verheiratet, wirkten dagegen wie Lichtgestalten trauter Häuslichkeit. Bis jetzt.
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Das Dreamteam der US-Demokraten im Wahlkampf 1992: Menschenfänger Bill Clinton mit Ehefrau Hillary, sein Vize Al Gore mit Ehefrau Tipper

Foto: STEPHAN SAVOIA/ AP
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Der Prinz führte sein Aschenputtel heim: Tipper und Al Gore bei ihrer Hochzeit am 19. Mai 1970 mit seinen Eltern, dem Senator von Tennessee, Albert Gore I., und dessen Frau Pauline

Foto: Anonymous/ ASSOCIATED PRESS
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Private Harmonie wurde öffentlich inszeniert: Im Wahlkampf 2000 zeigten sich die Gores beim Strandspaziergang mit den Töchtern Sarah (links) und Karenna auf Figure Eight Island in North Carolina.

Foto: JIM COLE/ ASSOCIATED PRESS
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Für Gore, der anders als sein ehemaliger Chef Bill Clinton kein Menschenfänger ist, stellte seine Gattin lange den größten politischen Trumpf dar.

Foto: © Larry Downing / Reuters
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Während die Clinton-Ehe vielen in Washington ein Rätsel blieb, gab Gore demonstrativ zu Protokoll, er liebe seine Frau "von ganzem Herzen, seit der Nacht meines Abschlussballs".

Foto: MARK HUMPHREY/ ASSOCIATED PRESS
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Tipper versah Al mit genau dem Schuss Leidenschaft, den andere bei ihm stets vermissten. Sie schwärmte von seiner "animalischer Anziehungskraft".

Foto: AP
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Als gelernte Fotografin knipste Tipper oft hinter der Bühne die Auftritte ihres Mannes, sie veröffentlichte einen schicken Fotoband mit ihren besten Aufnahmen.

Foto: MARK HUMPHREY/ ASSOCIATED PRESS
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Vereinte Front: Tipper und Al Gore bei der Amtseinführung Barack Obamas am 20. Januar 2009 in Washington. Die Nachricht von der Trennung des Paares nach 40 Jahren Ehe kam für die amerikanische Öffentlichkeit völlig überraschend.

Foto: Susan Walsh/ AP
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Zur Schau gestellte Innigkeit: Während des Wahlkampfs 2000 sorgte das Ehepaar Gore für Furore, weil es auf dem damaligen Parteitag der Demokraten einen leidenschaftlichen, langen Kuss tauschte.

Foto: Stephen Savoia/ AP
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Weil's so schön war, gleich noch einmal: im November 2000.

Foto: DOUG MILLS/ AP
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Der guten alten Zeiten wegen: Im Wahlkampf 2004 kehrte das Ehepaar noch einmal zum Schaulauf in die politische Arena zurück, zur Unterstützung der demokratischen Kandidaten Kerry und Edwards.

Foto: KEVORK DJANSEZIAN/ AP
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Politisch schien Gore nach der verlorenen Wahl von 2000 erledigt, zog sich lange auf den Familienbesitz in Carthage im US-Bundesstaat Tennessee zurück.

Foto: STAFF/ REUTERS
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Dann geschah, was niemand für möglich gehalten hatte: Al Gore erfand sich neu, als Ökoritter. Seine globale Kampagne für den Umweltschutz verschaffte ihm weltweit höchste Anerkennung, gekrönt von der Verleihung des Friedensnobelpreises 2007.

Foto: MANU FERNANDEZ/ AP
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Das neue Image machte Gore lockerer: Hier mit Schauspielerin Cameron Diaz beim Live Earth Konzert am 7. Juli 2007.

Foto: A2800 epa Lane/ dpa
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Nun gehörte ihm erneut die Aufmerksamkeit der Mächtigen: Gore mit Bundeskanzlerin Merkel im Oktober 2007 in Berlin.

Foto: Carsten Koall/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?