Die grässlichsten Weihnachtsalbum-Cover Hüllen aus der Hölle
Fröhliche Miau-nachten: "Echte Kätzchen singen 20 Weihnachtsklassiker" verspricht das Cover dieser CD - und hält dieses Versprechen gnadenlos ein. Ob "Stille Nacht", "Jingle Bells" oder "God Rest Ye Merry Gentlemen", alle Melodien werden von Katzen geschnurrt, gefaucht und miaut.
Heilig's Blechle!: Dieses Album der Rock Heroes liefert gleich zwei offensichtliche Argumente zum Zugreifen - Heavy Metal und Christmas.
Was schenk ich nur dem Wookie?: Das "Star Wars Christmas Album" ist weit weniger bekloppt, als es aussieht. Denn es enthält zum Beispiel den wunderbaren Song "What Can You Get a Wookie For Christmas (When He Already Owns A Comb)". Außerdem hat Jon Bon Jovi hier sein Debüt als Sänger. Er verdiente damals sein Geld als Putzhilfe im Studio seines Cousins. Noch unter seinem echten Namen John Bongiovi durfte er so den Song "R2-D2 We wish You a Merry Christmas" singen.
Fetisch Navidad: In den Achtzigerjahren war Menudo die einflussreichste puerto-ricanische Boyband überhaupt. Auf diesem Cover sehen sie dennoch aus, als hätten sie sich für eine Santa-Fetischparty in Schale geworfen.
Todesstrafe für den Weihnachtsmann: Außen hart, innen Soul. Mit weichgespülten Raps über Weihnachten im Getto und schmalzigen Kuschelnummern versuchte das Hip-Hop-Label Death Row, 1996 einen schnellen Dollar zu machen. Ob man mit einem elektrifizierten Santa auf dem Cover allerdings wirklich für festliche Stimmung sorgt, steht auf einer anderen Weihnachtskarte.
Weiße Weihnacht, roter Nacken: Jiiihaaaaa! Der Weihnachtsmann ist Südstaatler. Und wenn er nicht gerade schwarz Schnaps brennt oder seine Rentierherden durch malerische Canyons treibt, tanzt er den Square Dance zu Songs wie "Xmas in Jail" oder "Leroy the Redneck Reindeer".
Weihnachten mit Gisele: Während Gisele sich über ihren neuen Pelz freut, ahnen die Hunde Böses. Wo ist eigentlich Joe, der schneeweiße Husky?
Aktiv im Alter: Sie hießen The Moms and Dads, Walzer und Polka mit Countryeinflüssen war ihr Spezialgebiet. Auf dem Cover ihres Weihnachtsalbums scheint die Mom dem vorderen Dad das himmelblaue Jackett des hinteren Dads zu schenken. Warum? Herrje, es ist Weihnachten!
"A Romantic Christmas": Bei diesem Cover des christlichen Pianisten John Tesh erwischt man sich dabei, wie man nach dem Kaminfunken späht, der den Tannenbaum in Flammen aufgehen lässt - und hofft, dass John zum Ausschlagen der Flammen seinen ätzenden Karopullover benutzt.
"Last Christmas" - Wham!: Sehen so Sieger aus? Sie schrieben einen der eingängigsten Weihnachtshits aller Zeiten - doch bei der Cover-Gestaltung ließen sie alle Selbstachtung fahren. Andrew Ridgeley warf sich in ein Rentier-Kostüm, George Michael ließ sich seine Frisur zu einem straßenköterblonden Heiligenschein um die puschlige Weihnachtsmannmütze fönen.
Drei "Hos!" für ein Halleluja! Schauspieler, Sänger und Dragqueen RuPaul veröffentlichte 1997 das Album "Ho, Ho, Ho" und beglückte auf dem Cover mit gleich drei verschiedenen Outfits, die nicht nur dem Weihnachtsmann ein "Ho!" entlocken dürften.
"A Singer Christmas for the Family": Die Tochter ist starr vor Schock, der Sohn schreit wie am Spieß - so sieht Weihnachten aus, wenn der Papa der Mama eine brandneue Singer-Nähmaschine schenkt.
Im Urlaub erhängt?: Er kam, sang - und flog sofort raus. Bei "American Idol", der US-Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar", erschütterte William James Hung Hing Cheong die Jury mit seiner superschrägen Version von Ricky Martins "She Bangs". Trotzdem wurde der chinesische Informatikstudent mit der schiefen Stimme 2004 zum Star. Zumindest für die YouTube-Nutzer, die seinen Auftritt in der Show weit mehr eine Million Mal ansahen. Noch im selben Jahr brachte er diesen weihnachtlichen Ladenhüter mit schrägen Versionen von Weihnachtsklassikern und einem Albumcover zum Rentiere-Traumatisieren heraus.
Hellgrüne Hölle: Der Schauspieler, Sänger und Komiker wurde in den Sechzigerjahren in der Sitcom-Serie "The Andy Griffith Show" bekannt. Aber bei einem schleimgrünen Pullover mit passendem Hintergrund hört der Spaß wirklich auf.
Nu Tändas Tusen Juleljus: Sein Hüftschwung erinnert an Rentner beim Aerobic, seine Stimme holpert über die Rock-'n'-Roll-Rythmen, als hätte er gerade erst Englisch gelernt. Und doch - oder gerade deswegen - ist der Schwede Eilert Pilarm einer der berüchtigtsten Elvis-Imitatoren des Planeten. An seiner Performance als Weihnachtsmann-Imitator sollte er allerdings noch arbeiten.
Auf den Zahn gefühlt: Diesem fröhlichen Jungen wünscht man wirklich alles zu Weihnachten - aber nicht noch zwei Schneidezähne!
Orgel-Orgie: Nein, Korla Pandit haut auf diesem verstörend hässlichen Cover nicht auf seiner eigenen Beerdigung in die Tasten. Der wirre Blick lässt aber vermuten, dass es sich beim Kopfschmuck des Orglers nicht um einen Turban, sondern um einen Kopfverband handelt.
Santa vs. Satan: Der Teufel entleiht vermutlich AC/DC den Hit "Highway to Hell". Aber was hat der Bärtige dem Gehörnten bei diesem heißesten Gitarrenduell seit "Crossroads" entgegenzusetzen? "Jingle Bells"? "Rudolph the Rednose Reindeer"?
18 Weihnachtslieder vs. zwei Strickpullover: Ganz ehrlich, wir wissen nicht, wie das Weihnachtsalbum des irischen Folkduos Foster & Allen klingt. Doch um zu erkennen, dass das Strickwerk, mit dem sie ihre Oberkörper verhüllt haben, eine Sünde gegen den guten Geschmack ist, muss man das auch nicht. Wohl Weihnachtsgeschenke der Mütter.
Weihnachtszeit ist Polkazeit: Ein Schwarz-Weiß-Foto von einem Mann mit den Händen in den Taschen und einem Akkordeon vor den Füßen - das Ganze gerahmt von vier Zuckerstangen und ein wenig Mistelblattwerk... eigentlich ist das hier gar kein schlechtes Cover. Sondern genau der richtige Look für Joey Miskulins Weihnachtskracher "The Worlds Greatest Instrumental Polka Party!"
Familienhölle: Ein unendlich traurig dreinschauender Weihnachtsmann mit einer Fidel unterm Kinn und ein Vater, der offensichtlich zu tief ins Glühweinglas geschaut hat - das ist doch genau das, was man sich zur frohen Weihnacht wirklich wünscht.
Erzithert!: Und zwar vor diesem Cover, das ein "Weihnachten in Zitherland" androht und nicht zögern wird, diese Drohung wahrzumachen.
Nichts für Kinder: Dieses Cover könnte Kinder nachhaltig traumatisieren. Wer möchte schon im zarten Vorschulalter herausfinden, dass der Weihnachtsmann eine leicht dümmlich dreinschauende Blondine ist, die obendrein noch die kostbaren Geschenke vom Stapel rutschen lässt.
Schmucke Jungs am Weihnachtsbaum: Hey, wer sind denn diese drei smarten Casanovas? Es sind die Three Suns! Und sie feiern eine Christmas-Party!
Zum Abreißen: Jimmy Roselli war zu Zeiten Sinatras einer der bekanntesten Sänger Amerikas. Doch Psychologen raten auch einem Star wie ihm bei einem Cover wie diesem: Mit dem eigenen Konterfei gemustertes Geschenkpapier verbirgt zwar das Geschenk, aber nicht die egomanischen Züge des Schenkers.
Kentucky Fried Weihnacht: Colonel Sanders ist der Gründer von Kentucky Fried Chicken. Seit die Tierschutzorganisation Peta auf die schlechten Bedingungen auf den Hühnerfarmen der US-Fast-Food-Kette aufmerksam gemacht hat, gilt das Konterfei des Colonel vielen als Antlitz des Bösen - auch mit Weihnachtsmannmütze auf dem Kopf und Schleifchen im Nacken.
So cool ist Yule: Mit der roten Federperücke auf dem Kopf und dem kannibalischen Lächeln im Gesicht sieht Bette Midler auf ihrer Weihnachts-CD von 2006 aus wie die böse Schwester von Pumuckl.
"Happy Holi-Dee": Lenny Dee galt von den Fünfziger- bis in die Siebzigerjahre hinein als einer der Easy-Listening- und Space-Age-Pop-Organisten der Welt. Und - mal ehrlich - eigentlich passt die pudelohrige Perücke doch ganz herrlich zu den Ohren der drei Pudel.
"Chanukah Carols": Dieses Album von Sid Wayne ist mit Songs wie "Matzoh Balls" und "I Can Tell It's Chanukah" die jüdische Antwort auf die Geburt des Jesu-Kindes.
"Jingle Smells": Hässliches Cover, abscheuliche Songs! Auf diesem - öh - Konzeptkunstwerk werden Weihnachtslieder mit Pups- und Rülpsgeräuschen interpretiert. Dabei herausgekommen sind Weihnachtssongs wie "We Wish You a Smelly Christmas" und "The 12 Farts of Christmas".
Weihnachtskugeln sehen dich an: Auch die Western-Rockband 38 Special hat sich ein Weihnachtsalbum geleistet - aber scheinbar am Grafiker gespart. Zum Schießen.
"The Secret of Christmas": Ihren größten Erfolg hatte das Pop-Duo Captain und Tenille Ende der Siebzigerjahre - doch auch damals hatten irr gemusterte Krawatten, Sonnenbrillen und Kapitänsmützen rein gar nichts mit dem Geheimnis der Weihnacht zu tun.
Bowies Bruder?: Für uns Deutsche mag dieses Heino-Cover ein relativ alltäglicher Anblick sein, auf dem Rest des Globus sorgte dieses Album für Stürme der Entgeisterung. Ein Betrachter einer Cover-Galerie im Web forderte gar: "Hey, weniger erfolgreicher Bruder von David Bowie! Gib Roy Orbison seine Brille zurück."
Nachtfieber unterm Weihnachtsbaum: Hoffentlich tanzt diese flotte Abba-Nachahmerin beim Schmücken des Baumes nicht auf den Geschenken herum. Der Titel des Albums wird im Übrigen "Disco Noh-Ähl" ausgesprochen - nicht etwa "Disco Nöhl".
Wenn John das wüsste: Die Beatles hatten sich immer geweigert, mit einem Weihnachtsalbum die Kassen klingeln zu lassen. John Lennon brach Solo nur mit dieser Tradition, um mit "Happy Christmas (War Is Over)" gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. Was soll's, dachte sich Ringo Starr wohl und rockte stumpfsinnig ein paar Christmas-Klassiker runter. Wenigstens versucht das geschmacklose Cover nicht, über den räudigen Inhalt hinwegzutäuschen.
Wahnsinn unterm Weihnachtsbaum: Die Komiker Stan Boreson und Doug Setterberg streiten auf diesem Cover um das vermutlich hässlichste Geschenk, das jemals unter einem Weihnachtsbaum lag.
Wo bleibt der Weihnachtsmann?: Die US-Sängerin, Schauspielerin und klassische Gitarristin Charo hat sich extra für den Weihnachtsmann in sexy Schale geworfen - und jetzt kommt er nicht. Wen wundert's.
Die Rhodes-Bande: Sieben Geschwister in malvenfarbenen Hemden und beige karierten Hosen - so feiert man ein waschechtes Rock-'n'-Rhodes-Weihnachtsfest.
Rusty Diamonds Vol. 4: Die Neuauflage des Albums "X-Mas Project - Banging round the Christmas Tree"
X-Mas Project - Banging round the Christmas Tree: Wenig ernst gemeinte Versionen der Weihnachtslieder von deutschen Speed Metal Bands wie z. B. Holy Moses.
Roger Whittaker: Schallplattencover "The Christmas Album" von Roger Whittaker.
Norbert und die Feiglinge: Das Cover der Maxi-CD "Weihnachten" von 1996
Die Fantastischen Vier: Das Cover der Maxi-CD "Frohes Fest" von Die Fantastischen Vier von 1991. Inzwischen ist das Album indiziert.
Weihnachtsmist: Mr. Hankey, der singende Weihnachtskot, ist eine Kultfigur aus der Serie "SouthPark". Aber ob man deswegen ein Weihnachtsalbum mit einem singenden Stück *?!'* veröffentlichen muss?