Containerschiffe Die 20.000-Kästen-Kasten
Gerechnet nach Ladekapazität zurzeit das größte Containerschiff der Welt: die "OOCL Hong Kong" kann bis zu 21.413 Standardcontainer laden - genauso wie ihre fünf in Südkorea gebauten Schwesterschiffe.
Die Länge der Frachter wird mit 399,9 Metern angegeben. Im Juli 2017 lief die "OOCL Hong Kong" ein Ziel in Deutschland an, den Jade Weser Port in Wilhelmshaven.
Die "CMA CGM Antoine de Saint Exupéry" - das Archivbild zeigt den Frachter in unbeladenem Zustand - ist mit 20.600 Standardcontainern nach Ladekapazität "nur" das siebtgrößte Containerschiff der Welt, mit 400 Metern allerdings ein wenig länger als die meisten Konkurrenten.
Mit 20.568 Standardcontainern rangiert die 2017 gebaute "Madrid Maersk" nur knapp hinter der "Saint Exupéry". Die Reederei Maersk besitzt sieben weitere Schwesterschiffe der Baureihe.
Die "MOL Triumph" bei einem Stopp im Hafen von Hongkong: Das Schiff kann bis zu 20.170 Container transportieren .
Die "Triumph" auf Fahrt nach Southamptom.
Der Frachter ist 400 Meter lang und 59 Meter breit.
Für die "MOL Triumph" war die Elbe bei voller Beladung unter dem Kiel zu flach und die Köhlbrandbrücke zu niedrig. Sie wurde deshalb bereits am Hamburger Burchardkai entladen werden (hier im Bild).
Noch ein Kisten-Kasten: Im Januar lief die "CSCL Globe" in Hamburg ein, dann im August die etwas größere "MSC Oscar", mit bis zu 19.224 Containern das damals größte Containerschiff der Welt.
Die "MSC Oscar" von oben
Kurz nach ihrem Bau 2013 war die "Maersk Mc-Kinney Moeller" mit von 399 Metern Länge und eine offizielle Tragfähigkeit von 18.270 Standradcontainern das größte Containerschiff der Welt. Doch Schiffsneubauten werden immer schneller immer größer.
Die Marco Polo der französischen Reederei CMA CGM mit einer Länge von 396 Metern und einer Breite von 54 Metern kann maximal 16.020 Standardcontainer befördern.
Der Frachter "Colombo Express" - hier auf seiner Jungfernfahrt 2005, war einst mit einer Kapazität von 12.000 Standardcontainern das größte Frachtschiff der Welt.
Die MSC Pamela verfügt über rund 9.000 Container-Stellplätze.
Die "Cosco Guangzhou" (9.500 Container) trägt den Namen der chinesischen Stadt Guangzhou. Sie liegt an der Mündung des Perlenflusses im Süden Chinas.
Die "Christophe Colomb" nimmt sich mit 13.880 Containern fast schon klein aus.
Die Emma Mærsk (Länge: 397,70 Meter) verfügt über eine Container-Kapazität von 14.770 Plätzen.
Die "dicke Emma" ist knapp 400 Meter lang und 56 Meter breit.
Hier legt der im dänischen Odense gebaute Schiffsriese vor dem Containerterminal in Bremerhaven. Die Crew des Riesen ist mit 13 Seeleuten an Bord recht übersichtlich.