Die Heereshundeschule in Kummersdorf - DER SPIEGEL
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Kummersdorf Heereshundeschule - "Der Meldehund befördert Brieftauben"

Auf dem Militärgelände nahe Kummersdorf gab es einst auch eine Hunde- und Brieftaubenschule, eine der wenigen nichttechnischen Einrichtungen vor Ort.
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Schwere Geschütze, chemische Kampfstoffe oder Panzer waren dem Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg verboten. Als weniger bedrohlich galten Hunde. In Kummersdorf gingen Militärhunde zur Schule.

Foto: Das Bundesarchiv/ Georg Pahl
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Die Entwicklung neuer Waffen war den Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg verboten. Geforscht wurde auf dem Schießplatz Kummersdorf trotzdem. Im Geheimen. Ganz offiziell hingegen präsentierte sich...

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...die Hunde- und Brieftaubenschule. 1925 wurde sie eröffnet und war eine der wenigen nichttechnischen Militäreinrichtungen vor Ort. Der Berliner Fotograf Walter Stiehr durfte 1928 die Übung "Der Meldehund befördert Brieftauben" beobachten oder...

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...die Dressur der Hunde im Gelände. Fotograf Stiehr wurde auch Augenzeuge neuartiger Experimentieranordnungen. Dazu gehörte etwa...

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...dieses "Fährtenrad zum Erstellen unsichtbarer menschenähnlicher, aber von Menschengeruch freier Fährten". Als Erkenntnis aus dieser Untersuchung notierte er: "Die Hunde verfolgen diese künstlichen Fährten genauso wie die menschlichen."

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Der Erste Weltkrieg war erst wenige Jahre vorbei - und in Kummersdorf trainierte der Meldehund das Angelegt-Bekommen einer Gasmaske.

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Die militärische Hundeforschung ging zudem der Frage nach: Bildet die vom Körper des Menschen fallende Witterung eine Geruchsspur? Fotograf Stiehr erfuhr und notierte zu diesem Bild: "Die Versuche, wobei Menschen dicht über dem Erdboden ohne dessen Berührung entlang gezogen wurden, verneinten diese für das Spüren der Hunde wichtige Frage."

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Auch die medizinische Betreuung der vierbeinigen Soldaten war sichergestellt.

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