Die Karriere des Johannes Ponader - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Piratenpartei Die Karriere des Johannes Ponader

So locker kann Politik sein, das wollte Johannes Ponader den Deutschen zeigen. Doch mit seinen Alleingängen verstörte er auch seine Parteifreunde - am Ende war er so isoliert, dass ihm nur noch der Rücktritt blieb. Die Geschichte eines Piraten, der viel vorhatte.
1 / 6

Lange schwelte der Streit bei den Piraten, dann wurde er offen ausgetragen - nun zog Johannes Ponader die Konsequenzen. Am Mittwochabend erklärte der Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei seinen Rücktritt.

Foto: Stephanie Pilick/ dpa
2 / 6

Reaktion auf den Dauerzoff: Zum Parteitag im Mai will Ponader sein Amt niederlegen. Seit Monaten beknieten ihn die Parteifreunde an der Spitze zu gehen.

Foto: Marcus Brandt/ dpa
3 / 6

"Ein Rücktritt, das wäre doch Politik 1.0", lautete lange Ponaders Standardsatz. Nun sah er sich trotzdem zum Rückzug gezwungen.

Foto: Carsten Rehder/ dpa
4 / 6

Hallo Deutschland, ich bin Johannes Ponader: Eine Woche nach seiner Wahl zum Politischen Geschäftsführer trat Ponader in der Talkshow von Günther Jauch (im Mai 2012) auf: in Sandalen und mit iPhone neben FDP-Mann Christian Lindner und CDU-Politiker Norbert Röttgen.

Foto: Rainer Jensen/ picture alliance / dpa
5 / 6

Ponader (hier beim ZDF-Jahresrückblick Menschen 2012 mit Markus Lanz und SPD-Politiker Kurt Beck) tingelte weiter durch die Talkshows: Bei Markus Lanz sprach er über Polyamorie und seine "Frubbeligkeit", bei Sandra Maischberger über die Maus Frederick.

Foto: Dominik Bindl/ Getty Images
6 / 6

Ponader auf dem Parteitag in Bochum: Seit dem Herbst war der Geschäftsführer im Parteivorstand isoliert - und mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Der Berliner Fraktionschef Christopher Lauer schickte Ponader eine SMS, in der er ihn zum Rücktritt aufforderte: "Alter, wie verstrahlt bist Du denn?"

Foto: Oliver Berg/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?