Die Karriere von Lance Armstrong - DER SPIEGEL
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Die Karriere von Lance Armstrong Absturz eines Helden

Lance Armstrong wurde des Dopings überführt und hat seine sieben Tour-de-France-Titel endgültig verloren. Doch lange bestritt der Texaner vehement, gedopt zu haben - schließlich gestand er umfassendes Doping in der Oprah-Winfrey-Show.
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Beichte im TV: Lance Armstrong gestand im ersten Teil des Interviews mit US-Talkerin Oprah Winfrey die Einnahme von Dopingmitteln. Im zweiten Teil nannte er seine Sperre dann "Todesstrafe".

Foto: Mandel Ngan / AFP
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Seine sieben Tour-de-France-Siege habe er alle unter Zuhilfenahme verbotener Mittel errungen, so Armstrong.

Foto: REUTERS/ Harpo Studios
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13 Jahre lang hatte er für sich Doping geleugnet. Nun die Beichte: Mit Epo, Eigenblut, Cortison und Wachstumshormonen habe er nachgeholfen. "Das war ein Fehler", so Armstrong.

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Nicht nur kamen immer mehr Details zu Armstrongs Dopingpraktiken ans Licht, auch die Konsequenzen mehrten sich. So wurde dem US-Amerikaner auch die Bronzemedaille für das Zeitfahren bei den Olympischen Spielen im Jahr 2000 in Sydney aberkannt.

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Seine sieben Tour-de-France-Titel hatte er schon zuvor verloren. Die US-Anti-Doping-Agentur Usada hatte ihn des Dopings überführt. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Armstrong das "höchstentwickelte, professionellste und erfolgreichste Dopingprogramm, das die Sportwelt jemals gesehen hat", betrieben habe.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Insgesamt siebenmal hatte Armstrong die Tour de France gewonnen.

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Zuletzt siegte er im Jahr 2005. Seinen ersten Triumph in Paris feierte Armstrong 1999 mit großem Abstand vor dem Schweizer Alex Zülle.

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Von nun an dominierte Armstrong das größte und wichtigste Radrennen der Welt und feierte sieben Gesamtsiege in Folge. Hier ist Armstrong bei seinem zweiten Tour-Triumph im Jahr 2000 zu sehen. Im Hintergrund folgt ihm der Franzose Richard Virenque.

Foto: POOL/ REUTERS
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Während seiner aktiven Radsportkarriere konnte ihm Doping nie nachgewiesen werden. Doch der Verdacht fuhr bei dem US-Amerikaner immer mit.

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Seine ersten sechs Siege bei der Tour de France holte Armstrong in der amerikanischen Mannschaft US Postal.

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Sein härtester Widersacher war über viele Jahre Jan Ullrich (l.), dem sowohl 2000, 2001 als auch - wie hier - 2003 nur der zweite Platz hinter Armstrong blieb.

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Legendär war der Sturz von Armstrong 2003 im Schlussanstieg der 15. Etappe. Ullrich wartete auf den US-Amerikaner, wurde aber wenig später von ihm abgehängt.

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2009 gab Armstrong (r.) nach längerer Pause im Astana-Team sein Comeback bei der Tour und fuhr als Dritter der Gesamtwertung direkt aufs Podium. Sieger wurde sein Mannschaftskollege Alberto Contador (M.).

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2010 beendete Armstrong die Tour als 23. mit einem Rückstand von 39:20 Minuten auf den später nachträglich wegen Dopings disqualifizierten Sieger Contador (l.).

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Armstrong musste anerkennen, dass es zu einem achten Sieg bei der Tour nicht mehr reichte.

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Im Jahr 2011 beendete Armstrong schließlich seine Karriere im Radsport.

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Nach seinem Aus im Profiradsport versuchte er, sich als Triathlet zu etablieren.

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Er brachte Armstrong zu Fall: Travis Tygart. Der Usada-Chef sammelte mit seinem Team die erdrückenden Beweise für das Dopingsystem, das um Armstrong herum aufgebaut worden war.

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Zudem gab es etliche Zeugenaussagen, die Armstrong belasteten. Ehemalige Teamkollegen wie George Hincapie (l.) gaben Doping zu.

Foto: ERIC GAILLARD/ Reuters
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Etliche Sponsoren sprangen daraufhin ab, sie und unterlegene frühere Kontrahenten fordern Geld zurück.

Foto: epa Christophe Karaba/ picture alliance / dpa
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