Die Karriere von Torwart Hans Jörg Butt - DER SPIEGEL
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Bundesliga-Torwart Butt, Butt, Butt!

Durch seine Elfmeter-Tore wurde er zur Kultfigur: Hans Jörg Butt. Seine Bundesliga-Karriere begann der Torwart beim Hamburger SV. Über die Stationen Bayer Leverkusen und Benfica Lissabon kam er zum FC Bayern. Sein Stern bei den Münchnern ging mit einer heftigen Klatsche auf.
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Voller Einsatz für den HSV: Bei den Hamburgern feierte Hans Jörg Butt 1997 sein Bundesliga-Debüt - und wurde dort auch zum Elfmeterschützen. In 133 Liga-Spielen für den HSV erzielte er so 19 Tore.

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2001 folgte der Wechsel zu Bayer Leverkusen. Unter Trainer Klaus Toppmöller spielte Butt in seiner ersten Saison lange um drei Titel mit, scheiterte aber jeweils knapp.

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2002 schaffte es Bayer bis ins Finale der Champions League. Gegen das Volley-Traumtor von Zinédine Zidane war er aber machtlos, der Treffer zum 2:1 entschied die Partie. Auch das Pokal-Endspiel verlor Leverkusen und wurde in der Meisterschaft Zweiter.

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Bis 2007 war Butt Stammtorhüter bei Bayer, ehe er von René Adler verdrängt wurde. Butt wechselte daraufhin zu Benfica Lissabon. Doch bei den Portugiesen kam er nicht an Keeper Quim vorbei, Butt absolvierte nur eine Partie für Benfica.

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Im Sommer 2008 kehrte Butt nach Deutschland zurück, diesmal zum FC Bayern. Der neue Trainer Jürgen Klinsmann hatte den erfahrenen Keeper als Ersatztorwart verpflichtet.

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Im April 2009 machte Klinsmann Butt zur Nummer eins, der Keeper stand im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona im Tor. Das Spiel wurde zum Desaster für die Bayern. Ob Samuel Eto'o, Lionel Messi oder - so wie hier zu sehen - Thierry Henry: Die Barça-Stürmer machten mit der FCB-Defensive, was sie wollten.

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Zu allem Überfluss grätschte Henry auch noch in Butt rein. Der Torwart blutete heftig, konnte aber nach einer Behandlungspause weiterspielen.

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Butt zeigte eine gute Leistung, konnte die Klatsche aber nicht verhindern. Hier grätscht Messi zum 3:0 in eine Henry-Flanke, Christian Lell kommt zu spät.

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Am Ende hieß es 4:0 für Messi (links) und Co. Für Klinsmann war kurz darauf Schluss in München. Im April wurde er vorzeitig freigestellt, Jupp Heynckes übernahm bis zum Saisonende.

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Butt setzte sich trotz dieses Fehlstarts als Stammtorwart durch, wurde 2010 mit den Bayern Meister und Pokalsieger.

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Das Team kam unter dem neuen Trainer Louis van Gaal sogar bis ins Champions-League-Finale, wo es allerdings 0:2 gegen Inter Mailand verlor. In dieser Szene erzielt Diego Milito das erste Tor für die Italiener, traf später noch einmal.

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Zwei Jahre später gehörte Butt zwar noch immer zur Mannschaft, war aber hinter Manuel Neuer nur Ersatz. Hier feiern Butt, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Mario Gomez in Madrid den Einzug ins Champions-League-Finale 2012, das sie im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea verloren.

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Trotz seiner starken Leistungen kam Butt in der Nationalmannschaft nie an Oliver Kahn und Jens Lehmann vorbei. Insgesamt bestritt er deswegen nur vier Länderspiele.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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