Die Linke: Genossen im Abseits - DER SPIEGEL
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Die Linke Genossen im Abseits

Rot-Grün überflügelt in Umfragen derzeit die schwarz-gelbe Regierung, aber was macht eigentlich die Linke? Bundestagsfraktionschef Gysi hat seiner Partei für die vergangenen Monate jetzt ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt - auch weitere führende Genossen sind alarmiert.
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Gregor Gysi: Der Fraktionschef der Linken im Bundestag bemängelt das Auftreten seiner Partei in den vergangenen Monaten. Die Genossen seien "in Selbstbeschäftigung und Passivität verfallen", sagte er in einem Zeitungsinterview.

Foto: Jens Büttner/ dpa
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Klaus Ernst und Gesine Lötzsch: Das im Mai 2010 gewählte neue Führungsduo hat einen holprigen Start hingelegt.

Foto: ddp
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Dagmar Enkelmann: Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linken im Bundestag fordert von ihrer Partei mehr inhaltliches Profil. Es reiche nicht aus, nur Nein zu sagen. "Wir müssen Alternativen anbieten, um wahrgenommen zu werden."

Foto: DDP
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Oskar Lafontaine: Der Saarländer hat sich wegen einer Krebserkrankung aus der Führung der Linken zurückgezogen. Den derzeitigen Zustand der Partei wertet der frühere Finanzminister kritisch: "Wir haben mit unseren Querelen in den vergangenen Monaten keine gute Figur abgegeben."

Foto: DDP
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Bodo Ramelow: Der Chef der thüringischen Linksfraktion sieht Defizite in der Arbeit der neuen Parteiführung. Der krankheitsbedingte Rückzug des früheren Parteichefs Lafontaine ist für Ramelow durch die neue Doppelspitze Ernst und Lötzsch nicht ausreichend kompensiert worden: "Dieser Generationswechsel hat uns zu früh erwischt."

Foto: Z1020 Martin Schutt/ dpa
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