Die Linke: Hoffen aufs Programm - DER SPIEGEL
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Die Linke Hoffen aufs Programm

Die kriselnde Linkspartei will am kommenden Wochenende rund vier Jahre nach ihrer Gründung ein Grundsatzprogramm verabschieden - aber mehr als 1300 Änderungsanträge zeigen, dass die Genossen in vielen Fragen zerstritten sind: Auf dem Parteitag in Erfurt droht die Zerreißprobe.
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Klaus Ernst: Der Chef der Linken beklagte sich zuletzt über interne Querelen: "Von einer geschlossenen Partei sind wir himmelweit entfernt." Von dem Grundsatzprogramm, das auf dem Parteitag in Erfurt verabschiedet werden soll, erhoffen sich die Genossen eine Versöhnung der verfeindeten Lager - aber manche Passagen des Papiers sind zwischen reformorientierten Sozialisten und Vertretern des orthodoxen Flügels umstritten.

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Linke-Co-Chefin Gesine Lötzsch: Die Berlinerin sorgte mit einer Kommunismusdebatte für Ärger in der Partei.

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Ex-Linke-Chef Oskar Lafontaine: Beim Parteitag in Erfurt wird eine Rede des Saarländers erwartet. Zuletzt hatten sich Vertreter des fundamentalistischen Flügels für eine Rückkehr des 68-Jährigen auf die bundespolitische Bühne stark gemacht. Lafontaine hatte sich nach einer Krebserkrankung von seinen Ämtern als Partei- und Fraktionschef zurückgezogen - fühlt sich nach einer Operation nach eigenen Angaben aber wieder fit.

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Parteivize Sahra Wagenknecht: Die Vertreterin des Linksaußen-Flügels wird inzwischen für höhere Aufgaben gehandelt. So brachte sie etwa Bodo Ramelow, Fraktionschef der Linken in Thüringen, als Teil einer künftigen Doppelspitze für die Partei ins Gespräch.

Foto: Jörg Carstensen/ dpa
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