Die Nanny der Superreichen - DER SPIEGEL
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Leben im Reichtum Erste Klasse

Alicia Kacinski, 26, passte jahrelang auf die Kinder reicher Familien auf. Als Nanny erlebte sie First-Class-Flüge, teure Urlaube, schicke Restaurants - und eine Privatparty mit Taylor Swift.
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"Es hat mir schon immer Spaß gemacht, mich um Kinder zu kümmern", sagt Alicia Kacinski. Als sie mit der Highschool fertig war und studieren wollte, suchte sie über Vermittlungsagenturen nach Familien, die einen Babysitter brauchten.

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Weil sie für eine reiche Familie arbeitete, genoss Alicia Privilegien: Urlaubsreisen, Ausflüge und teure Restaurantbesuche, ausgefallene Partys.

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Bis zu 100.000 Dollar Jahresgehalt zahlen gut situierte Familien in New York für eine Nanny. Ganz so hoch war Alicias Gehalt nicht, aber auf über 80.000 Dollar kam sie schon.

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Während des Semesters kombinierte Alicia Studium und die Arbeit als Nanny, in den Semesterferien zog sie oft ganz bei der Familie ein, für die sie arbeitete - zunächst in New York City, später in Los Angeles.

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Mit ihrem Leben als Nanny war Alicia zufrieden: "Eigentlich hätte ich gern noch zehn Jahre lang so weitergearbeitet", sagt sie. Aber dann entschied sie sich doch dafür, wieder ein eigenes Leben zu führen.

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"Als Nanny muss man sich immer wieder bewusst machen, dass man zwar Teil der Familie ist, aber nur für eine Zeit - und dass es nicht das eigene Leben ist, sondern nur eine Arbeit", sagt Alicia. Und das bedeutet, dass die Urlaube am Meer zwar toll sind - aber trotzdem keine reine Entspannung.

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