Die Öfen von Auschwitz - DER SPIEGEL
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Die Öfen von Auschwitz Ein Mann kramt in der unrühmlichen Familiengeschichte

Effizienz und geringer Brennstoffeinsatz - nach diesen Kriterien entwickelte das Unternehmen Topf & Söhne die Krematorien für die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Hartmut Topf hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die grauenerregende Geschichte seiner Familie ans Licht zu bringen.
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Mit 12 oder 13 erfuhr Hartmut Topf zum ersten Mal das die Fabrik seiner Verwandten in Erfurt während des Zweiten Weltkriegs die Verbrennungsöfen für Auschwitz hergestellt hatte. Seitdem erforscht er die Geschichte seiner Familie.

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Die Öfen im Krematorium zur Einäscherung der ermordeten Gefangenen im Konzentrationslager Auschwitz, hergestellt von der Firma Topf & Söhne. Die Leichen mussten beim Verbrennen bewegt werden, daher lieferte Topf & Söhne die Schürhaken gleich mit.

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Blick auf das Tor des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Am 17. Januar 1945 begannen die deutschen Nationalsozialisten das Lager zu "evakurieren", am 27 Januar rückten sowjetische Truppen ein und befreiten die verbliebenen Häftlinge. Die Schätzungen der Historiker über die Anzahl der Menschen, die in Auschwitz und bei den Evakuierungsmärschen umkamen oder getötet wurden, schwanken zwischen einer und vier Millionen.

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Gefangene bei der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945. Etwa 7000 der im Lager Inhaftierten, darunter 600 Kinder waren zu diesem Zeitpunkt noch am Leben.

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Eine Fabrikhalle auf dem Gelände der Firma Topf & Söhne heute. Irgendwann zogen Hausbesetzer auf das brachliegende Industriegelände und kümmerten sich um die Erinnerung. Sie stellten provisorische Gedenktafeln auf und führten Besucher durch die mit Graffiti übersäten Gebäude. Topf & Söhne hatte während des Zweiten Weltkriegs die Krematorien für die nationalsozialistischen Konzentrationslager hergestellt.

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