Die Prognose: So funktioniert die Roulette-Vorhersage - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Die Prognose So funktioniert die Roulette-Vorhersage

Roulette-Systeme, die ein Muster in den gezogenen Zahlen suchen, sind zum Scheitern verurteilt. Aber mit den Gesetzen der Physik kann man den Lauf der Kugel vorhersagen - und die Bank besiegen.
1 / 7

Ein System gibt es nicht - die Spielbanken sind sich sicher, dass ihre Roulettekessel wirklich zufällige Ergebnisse produzieren

Foto: Jörg Fokuhl / www.joergfokuhl.com
2 / 7

Warten auf die richtige Zahl, ob mit "System" oder ohne

Foto: Jörg Fokuhl / www.joergfokuhl.com
3 / 7

Die Bank gewinnt immer - statitisch gesehen

Foto: Jörg Fokuhl / www.joergfokuhl.com
4 / 7

So funktioniert die Roulette-Vorhersage: Der Croupier dreht den Zahlenkranz (A) und wirft die Kugel in der entgegengesetzten Richtung (B). Der Spieler sucht sich einen markanten Punkt am Kesselrand aus (C) und stoppt dann zweimal den Durchgang der grünen Null und viermal den Durchgang der Kugel. Damit kann der Computer die (konstante) Geschwindigkeit des Zahlenkranzes und die (abnehmende) Geschwindigkeit der Kugel ermitteln.

Foto: Herman Riddle
5 / 7

Er vergleicht diese Werte mit den vorher aufgezeichneten Zeiten von knapp 50 Testläufen und erstellt daraus eine Prognose, welche Raute die Kugel als Erste trifft ("Kollisionsraute", D) und welche Zahl sich zu diesem Zeitpunkt unterhalb der Raute befindet ("Kollisionszahl", E).

Foto: Herman Riddle
6 / 7

Aus der zuvor empirisch ermittelten Verteilung der Streuweiten, die nicht völlig gleichmäßig ist, wird dann eine Prognose für das Zahlenfach errechnet, in das die Kugel am Ende fällt (F).

Foto: Herman Riddle
7 / 7

Aufgrund des chaotischen Streuverhaltens ist diese Prognose zwar alles andere als sicher. Aber wenn die Messungen hinreichend genau sind und die Streuweitenverteilung korrekt ermittelt wurde, hat die Zahl eine höhere Wahrscheinlichkeit als andere - der Spieler ist der Bank statistisch überlegen.

Foto: Herman Riddle
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?