Die RAF-Jahre - DER SPIEGEL
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Die RAF-Jahre Leben mit der Meyer-Bahnhof-Bande

Der Baader-Meinhof-Film kommt in die Kinos - und konfrontiert die klammheimlichen Bewunderer von damals mit dem totalitären Innenleben der RAF. Auch Sabine Reichel fand Andreas Baader mal cool, bevor sie in den RAF-Terroristen derangierten Desperados erkannte, die die Träume einer ganzen Generation zertrümmerten.
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Baaders Polizeifoto: "Absolute Identifikationsfigur": Polizeifoto von Baader bei seiner Festnahme im April 1968 nach der Kaufhausbrandstiftung in Frankfurt.

Foto:

Bundeskriminalamt

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Baader in Stammheim: Andreas Baader mit offenem Hemd und Sonnenbrille im Gefängnis Stuttgart-Stammheim, im Hintergrund Gudrun Ensslin.

Foto: BKA Bundeskriminalamt
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Die Pfarrerstochter und der Macho: Andreas Baader und Gudrun Ensslin auf der Anklagebank vor der Urteilsverkündung im sogenannten Brandstifter-Prozess in Frankfurt am 31. Oktober 1968.

Foto: AP
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RAF-Prozess in Stammheim: Die Bleistiftzeichnung eines Gerichtszeichners zeigt die Angeklagten (v.l.n.r.) Jan Carl Raspe, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof im Gerichtssaal der JVA Stammheim. Der Prozess gegen die RAF-Terroristen hatte am 21.03.1975 begonnen. Am 28. April 1977 werden Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe nach etwas über zwei Jahren Verhandlungsdauer des Mordes und versuchten Mordes in mehreren Fällen schuldig gesprochen, Ulrike Meinhof wurde am 09.05.1976 erhängt in ihrer Zelle aufgefunden. Das Urteil und seine Begründung verkündet der Vorsitzende Richter des Zweiten Strafsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart, Foth, fast drei Stunden lang vor einer leeren Anklagebank. Denn die Terroristen waren zuvor in einen Hungerstreik getreten, um sich gegen ihre Haftbedingungen zu wehren.

Foto: A0009 dpa-Archiv/ DPA
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Ulrike Meinhof wird verhaftet: Ulrike Meinhof bei ihrer Festnahme am 15. Juni 1972 im hannoverschen Stadtteil Langenhagen. Die RAF-Terroristin wurde im sogenannten Stammheim-Prozess angeklagt, erlebt aber die Verurteilung 1977 nicht mehr, da sie sich im Mai 1976 das Leben genommen hatte.

Foto: HO/ AP
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Polaroid als Lebenszeichen: Mitglieder der Roten Armee Fraktion (RAF) entführten am 5. September 1977 den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Als Lebenzeichen des Entführten schickten die Terroristen eine Polaroid-Foto.

Foto: dpa
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