Die Rurtalsperre - DER SPIEGEL
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Die Rurtalsperre Untergang für die Auferstehung

Erst kam das Militär, dann das Wasser: In den fünfziger Jahren kämpften mehrere Orte in der Eifel verzweifelt um ihr Land. Doch was zunächst nach einer bitteren Niederlage aussah, entpuppte sich in den vergangenen Jahren als Glücksfall.
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Einruhr im Umbau: Das Bild zeigt die Baumaßnahmen in Einruhr im Vorfeld der Aufstauung des Sees.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Siegbert Heup
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Erste Arbeiten: Im Vordergrund rechts steht das alte Wohnhaus des Bernhard Wollgarten. Es lag direkt an der Rur und fiel dem Stausee zum Opfer. Links sind die ersten Bauarbeiten zu sehen. Oberhalb davon ist die Bundesstraße. Die aufsteigenden Qualmwolken stammen von verbrennendem Reisig.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Das Ende: Pleushütte während des Abbruchs. Links sind bereits einige Häuser dem Erdboden gleichgemacht.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Alte Post: Das Haus im Vordergrund ist die alte Post in Einruhr, heutiges Dreieck Ecke Rurstr./Heilsteinstr.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Siegbert Heup
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Alte Brücke: Die ehemalige Bogenbrücke aus Bruchsteinen, links drei Bogen über die Rur und rechts - vom Strauchwerk etwas verdeckt - ein Bogen über die Erkensruhr. Hinter der Brücke links ist das Haus Bernhard Wollgartens zu erkennen. Dieses Haus sollte eigentlich zerlegt und im Freilichtmuseum in Kommern wieder aufgebaut werden. Das Schicksal spielte allerdings einen Streich, das Gebäude stand plötzlich in Flammen und war damit ein Übungprojekt der Feuerwehr Einruhr/Pleushütte. Direkt oberhalb des Hauses Wollgarten steht ein weiteres Haus. Das Fundament dieses Hauses ist in etwa der heutige Wasserstand des Obersees. Eigentümer dieses Gebäudes war Bruno Wollgarten. Es wurde abgerissen und das Fachwerk in einem Neubau in Einruhr - Rurstraße/Nähe Schwimmbad - wieder aufgebaut.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Schrödisch Hus: Das Haus von Willi Schröder in Pleushütte. Rechts von diesem Haus ist bereits ein Haus abgerissen worden, sonst hätte man den Giebel nicht sehen können. Beide Häuser stand fast aneinander, höchstens in einem Meter Abstand.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Panorama: Gesamtansicht von Pleushütte im Vordergrund und hinten rechts Einruhr. Ganz links am seitlichen Bildrand ist das alte Bauernhaus in Pleushütte zu erkennen, welches heute noch steht.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Alte Ansicht: Von Pleushütte, vorne ganz links, sind heute nur zwei Häuser und das Haus am See übrig geblieben. Die Abbildung zeigt den Ort vor der Überflutung.

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Neu und alt: Die alte Einruhrer Brücke steht noch, aber die neue nimmt schon Gestalt an. Sie musste gebaut werden, um die Aufstockung des Sees zu ermöglichen.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Neubau: Um das Projekt zur Aufstockung des Sees durchzuführen, musste eine neue Brücke von Einruhr gebaut werden. Das historische Foto zeigt im Hintergrund noch die alte Brücke.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv von Siegbert Heup
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Gebetshaus der Wiedertäufer: Es ist das ehemalige Gebetshaus der Wiedertäufer, einer Sekte, die im Mittelalter im Raum Monschau verfolgt wurde. Einige der Anhänger wurden sogar getötet. Die Täufer zeichneten sich durch die Erwachsenentaufe, "Glaubenstaufe" aus. In Einruhr ist der letzte Wiedertäufer ca. 1880 verstorben.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Siegbert Heup
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Zeltlager an der Rur: 1952 zeltete ich mit Freunden an der Rur bei Dedenborn. Der "Zeltplatz-Älteste" plante mit uns eine Exkursion nach Einruhr / Pleushütte. Hier erfahren wir zum ersten Mal von den Sorgen und Nöte der Talbewohner. Zu sehen sind auf diesem Foto von links: vergessen, Keuter, Lürken, Huppertz und Gartzen.

Foto: Ferdi Keuter/Hans Christ
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Auf der alten Brücke von Einruhr: Im Sommer 1954 hatte die Jugendgruppe von Eschweiler/ Röthgen ein Zeltlager in Dedenborn. Von hier machten wir einen Ausflug nach Einruhr. Auf der alten Brücke des Ortes ließen wir und fotografieren. Währen der Aufnahme fuhr ein Motorrad durch das Bild. Dies entdeckten wir aber erst nach der Entwicklung. Bald würde diese Brücke nicht mehr sein.

Foto: Ferdi Keuter
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?