Die Schlümpfe Religiös einwandfreies Material
"Alles schlumpft, einsam wacht...": Auch wenn das Bild anderes suggeriert - die Schlümpfe haben ein schwieriges Verhältnis zum Weihnachtsfest.
Dabei erschienen ihre ersten Abenteuer im Magazin "Spirou", dessen Gründer Charles Dupuis darauf achtete, dass die Sonderausgaben zu Weihnachten und Ostern religiös einwandfreies Material enthalten.
Cover der Weihnachtsausgabe von "Spirou" 1967: Zum letzten Mal entwarf der Comiczeichner Peyo einen festlichen Titel - doch die Schlümpfe spielten darauf nur eine Nebenrolle.
Peyo beim Zeichnen einer großen Schlumpf-Figur: Selbst gläubiger Katholik, hatte der Schlümpfe-Schöpfer nichts gegen Weihnachten - aber seine blauen Männlein ließ er dabei meist außen vor.
Nur einen einseitigen Kurzcomic mit den Schlümpfen zum Thema Weihnachten hat Peyo selbst gezeichnet: Zu sehen sind sieben Schlümpfe und was sie zu Weihnachten bekommen (hier der Überraschungs-Schlumpf).
Das seit Peyos Tod 1992 von dessen Erben betriebene Comicstudio zeigt sich rührig. Inzwischen entstanden dort weit mehr Schlumpfcomics als zu Peyos Lebzeiten.
Darunter auch dieser Sonderband "Schlumpfige Weihnachten".
Den Schlümpfen wurde Weihnachten vor allem vom Fernsehen nähergebracht: Für die Zeichentrickserie der Hanna-Barbera-Studios entstanden mehrere Weihnachts-Specials.
Hier Szenen aus "Tis The Season To Be Smurfy", das ursprünglich 1987 ausgestrahlt wurde.
Die deutsche Fassung der Geschichte heißt "Der Weihnachtsgeist".
Cover der DVD-Edition von vier Schlumpf-Cartoon-Weihnachtsgeschichten
Eine Mixtur aus CGI und klassischer Animation war die DVD "Eine schlumpfige Weihnachtsgeschichte", die 2012 im Fahrwasser des Kinofilms erschien.