Bilder der Woche Schatz, es wird ein bisschen später
Coole Karre: Wer auch immer dieses Auto benutzen will - er sollte genug Zeit zum Kratzen mitbringen. Das Gefährt steht in Hamburg im US-Bundesstaat New York vor einem Restaurant. Nach einer Nacht am Erie-See hatte die Gischt das Auto mit der Eisschicht überzogen.
Hoch das Bein: Der ehemalige Balletttänzer Luke Willis hat sich für seine Übungen eine Sandbank an der Pazifikküste im südkalifornischen Encinitas ausgesucht - und zeigt, dass er nichts verlernt hat.
Ein Licht im Dunkeln: Das Smartphone ist für viele Flüchtlinge die einzige Möglichkeit, mit ihrer Familie in Verbindung zu bleiben. Auch dieser Syrer guckt in der Dunkelheit des Hochbetts im Zelt in Chios, Griechenland, auf den kleinen beleuchteten Bildschirm. Noch immer sind Hunderttausende Hilfesuchende aus Krisengebieten unterwegs in oder nach Europa.
Spielplatz: Dieser kleine Junge in Manila lebt auf der Straße. Seine Eltern haben für ihn aus dem Müll Plastikspielzeug gesammelt. Die Familie verdient ihren Lebensunterhalt, indem sie gebrauchte Plastikflaschen verkauft.
Auf gut Glück: Diese australischen Models wollen bei einem Casting-Event des Fashion-Unternehmens David Jones in Sydney entdeckt werden.
Die Haare zu Berge: Sie wollten Präsident Barack Obama zum Abschied winken. Als der jedoch mit seinem "Marine One"-Hubschrauber abhob, wurde das fürs Publikum zur Luftnummer.
Feuerball: Diese Feuerwehrleute versuchen, nahe der libyschen Kleinstadt Ras Lanuf einen Brand an Öllagern zu löschen. Weitere Tanks in einem benachbarten Hafen stehen nach Angriffen der Terrormiliz "Islamischer Staat" weiter in Flammen.
Wutwurf: Grigor Dimitrov aus Bulgarien zerschlägt beim internationalen Tennis-Turnier in Sydney seinen Schläger. Er verlor gegen den Ukrainer Alexandr Dolgopolov den ersten Satz, setzte sich aber schließlich in drei Sätzen durch.
Sonnenaufgang in Diaobingshan: Dampflokomotiven wurden in China in den Siebzigerjahren nach und nach abgeschafft und durch modernere Züge ersetzt. Beim jährlich stattfindenden Steam Train Festival fahren die alten Züge ein paar Ehrenrouten - ein Genuss für Bahn-Enthusiasten.
Sonnenbrand: An der südafrikanischen Küste bei Kapstadt haben Buschbrände die Feuerwehr in Atem gehalten. 200 Einsatzkräfte, 25 Fahrzeuge und fünf Helikopter waren im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.
Bonne nuit, tristesse! Dunkle Schatten werfen die Taubenfelsen in die Bucht, wenn die Sonne im Mittelmeer versinkt. Die steinernen Kolosse liegen direkt vor der libanesischen Küste und sind eine der größten Attraktionen der Hauptstadt Beirut. Früher waren sie bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv. Heute bleiben die Urlauber weg, die Lage ist seit Beginn des Bürgerkriegs im benachbarten Syrien zu unsicher.
Da hilft nur noch Beten: Diese Leidensgenossen in Tokio hoffen auf Gesundheit im neuen Jahr. Um ihrem Wunsch Nachdruck zu verleihen, sind die etwa hundert Teilnehmer gemeinsam in ein Becken mit eiskaltem Wasser gestiegen. Wer gesund sein will, muss leiden.
Das ist die Hautsache: Ohne Hose unterwegs zu sein ist die Idee hinter dem "No Pants Subway Ride". In New York, wo dieser Teilnehmer an der U-Bahn-Station Union Square tanzte, fand die Veranstaltung bereits zum 14. Mal statt. Weltweit nahmen Städte in mehr als 25 Ländern teil.
Schaulustige betrachten einen am Strand der niederländischen Insel Texel angespülten Pottwal. An der Nordseeküste hat es in den vergangenen Tagen mehrere solcher Vorfälle gegeben - mindestens zwölf tote Pottwale wurden innerhalb weniger Tage angespült. Experten vermuten, dass sich die Tiere meist auf dem Rückweg ihrer Wanderung in arktische Gewässer verirrten.
Selfie mit Blümchen: Die leuchtend blühenden Sonnenblumen machen offensichtlich gute Laune. Diese Frauen in Bangkok haben jedenfalls viel Spaß.
Spektakulärer Sturz: Der brasilianische Motorsportler Marcelo Medeiros vom Yamaha-Team hatte während der fünften Etappe der Rallye Dakar zwischen dem argentinischen Jujuy und dem bolivianischen Uyuni einen Unfall. Der bis dahin Drittplatzierte brach sich das Schlüsselbein und konnte die Rallye nicht fortsetzen.
Heiße Reifen: Beeindruckende Ausmaße erreichte ein Feuer im australischen Broadmeadows. Dort waren alte Reifen in Brand geraten. Hier beobachten Anwohner, wie Löschhelikopter Wasser abwerfen. Das kleine Mädchen auf dem Arm war offenbar zu müde, um sich für den Einsatz interessieren zu können.
Endlich "erwachsen": Diese Frauen in Kimonos haben soeben in einem Tokioter Vergnügungspark gefeiert, 20 Jahre alt und damit volljährig geworden zu sein. Es ist davon auszugehen, dass der neue Lebensabschnitt nicht zu geändertem Handynutzungsverhalten führen wird. Laut der japanischen Regierung feierten mehr als 1,2 Millionen Menschen, die 1995 geboren wurden, im vergangenen Jahr ihre Volljährigkeit.
Harte Arbeit: Mit einem Presslufthammer bricht ein Arbeiter durch einen Fels in Mandalay in Myanmar. Wanderarbeiter aus dem ganzen Land halten die Rohstoffindustrie des Landes am Laufen, verdienen aber Löhne von umgerechnet weniger als fünf Euro täglich.
Netzwerken: Dieser Fischer auf dem Dal-See nahe der indischen Stadt Srinagar wirft in dichtem Nebel sein Netz aus.
Jubelpose: Alabama-Fan Alanna Jackson (M.) aus Foxborough (Massachusettes) feiert in der Gallettes Bar den Sieg ihres Teams in den Playoffs der College-Football-Liga (NCAA). Alabama hat Clemson 45:40 geschlagen.
Maskierter Angreifer: Cesar Azpilicueta (links) vom FC Chelsea attackiert Kyle Wooton von Scunthorpe Uniteds mit hohem Bein. Chelsea hat das Spiel in der dritten Runde des FA Cups am Sonntag 2:0 gewonnen.
Straße als Esszimmer: Dieses obdachlose Mädchen in Mumbai hat sich auf ein weggeworfenes Möbelstück gesetzt, um etwas zu essen. Aktuellen Berichten zufolge müssen in der Stadt täglich mehr als 9000 Kinder hungern; 37.000 leben auf der Straße.
Gottvertrauen: Dieser Gläubige steht auf einem Träger der Quiapo-Brücke in Manila, während unter ihm die Prozession zum Fest des Schwarzen Nazareners vorbeizieht. Es ist eines der größten katholischen Feste der Welt.
Geld schläft nie - dieser chinesische Börsenhändler muss sich aber zwischendurch etwas ausruhen. Der Börsencrash in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde belastet die Börsenkurse rund um den Globus.
Patriot im Schnee: Eine Gruppe teils Bewaffneter hat sich in einem Naturpark im US-Bundesstaat Oregon verschanzt. Der Auslöser: ein Rechtsstreit um die Rancher Dwight Hammond und seinen Sohn Steven, die als Brandstifter verurteilt wurden. Sie hatten über Jahre hinweg mehrere Buschfeuer gelegt. Ende 2015 urteilten die Richter, die Männer müssten nochmals für mehrere Jahre hinter Gitter.
Schneepferdchen: Man kann die Pferde fast schnauben, den Schnee unter den Hufen knirschen hören. Das Foto zeigt Bauern, die im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang ihre Tiere durch die Weite treiben. Die Herde in der schneebedeckten Landschaft gibt ein so imposantes Bild ab, dass man fast das gigantische Bergmassiv übersieht, dass sich über den weißen Feldern erhebt.
Total geladen: Dieser pakistanische Bauer fährt Rettiche zum Markt - und hat die Fuhre mit offensichtlich gekonnter Verladetechnik in ein Kunstwerk verwandelt. Höhere Geschwindigkeiten würde der Gemüsegigant vermutlich nicht überstehen, aber dafür ist die Zugmaschine ja glücklicherweise gar nicht erst ausgelegt.
Hut ab: Der kunstvolle Kopfschmuck droht zu kippen, die weiße Spitzenschürze hält sich im Sturm. Im Schweizer Ort Waldstatt sind die Silvesterchläuse los. Bei diesem Brauch ziehen verkleidete Männer durchs Land und wünschen den Bauern ein frohes neues Jahr - auch wenn es schon vor zwei Wochen begonnen hat.
Fliegender Fisch: Zum Ende der Winterernte feiern die Menschen im indischen Morigaon ein großes Fest. Auf dem Programm stehen Büffelkämpfe, Lagerfeuer und gemeinschaftliches Kochen für den großen Festschmaus. Früher dauerte die Party einen ganzen Monat, heute zelebrieren die Bauern das Magh Bihu Festival im Bundesstaat Assam nur noch am 14. Januar.