Die Superstars der Europameisterschaft - DER SPIEGEL
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EM-Stars Modedesigner, Helmträger, Super-Egos

Was wäre eine Fußball-Europameisterschaft ohne Superstars? Begnadete Techniker, große Strategen, eiskalte Knipser - auch in Polen und der Ukraine werden die Ronaldos, Ribérys und Robbens wieder im Mittelpunkt stehen.
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Für Borussia Dortmund waren die Tore von Angreifer Robert Lewandowski (r.) in der abgelaufenen Spielzeit wegbereitend für den zweiten Meistertitel in Folge. Für die polnische Nationalmannschaft soll der 1,84 Meter große Stürmer nun auch bei der EM treffen.

Foto: Marcus Brandt/ dpa
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Seit 1999 ist Georgios Karagounis nun schon Mitglied der griechischen Nationalmannschaft. Der 35-jährige Mittelfeldspieler feierte seinen größten Erfolg 2004, als er unter Trainer Otto Rehhagel die Europameisterschaft in Portugal gewann.

Foto: Kerstin Joensson/ AP
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Der studierte Modedesigner Andrej Arschawin ist spätestens seit der EM 2008 in Österreich und der Schweiz der Top-Star in den Reihen der Russen. Sein Auftritt imponierte auch den Verantwortlichen des FC Arsenal, die ihn 2009 nach London holten. Mittlerweile steht er wieder bei seinem Heimatclub Zenit St. Petersburg unter Vertrag.

Foto: dapd
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Helmträger: Petr Cech, Torhüter der tschechischen Nationalmannschaft, trägt seit einem Schädelbasisbruch nach einem Zusammenstoß in der Premier League stets einen Kopfschutz. Seit 2004 ist er erster Torhüter seines Teams. Zuletzt stellte er seine Fähigkeiten im Champions-League-Finale unter Beweis, als er zum umjubelten Elfmeter-Helden für den FC Chelsea wurde.

Foto: Frank Augstein/ AP
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Den Bundesliga-Fans wird Tomas Rosicky noch aus seinen Zeiten bei Borussia Dortmund in guter Erinnerung sein. Der technisch versierte Mittelfeldspieler steht seit 2006 beim englischen Top-Club FC Arsenal unter Vertrag, konnte jedoch auf internationaler Ebene noch keinen bedeutenden Titel gewinnen.

Foto: dapd
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Er ist der große Stratege der deutschen Nationalmannschaft: Bastian Schweinsteiger ist spätestens seit der WM 2010 der Antreiber und Anführer der DFB-Elf. Wenn er nicht fit oder aber außer Form ist, dann stottert der Motor - und diese Gefahr besteht bei der EM.

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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Vom Schalker Nachwuchstalent zum Spielmacher von Real Madrid: Mesut Özil hat den wohl bemerkenswertesten Entwicklungssprung innerhalb der DFB-Auswahl hinter sich. Bei den "Königlichen" setzte er sich trotz der starken Konkurrenz (Kaká) durch - und feierte in diesem Jahr den Gewinn der spanischen Meisterschaft.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Die niederländische Nationalmannschaft hat einige Ausnahmekönner in ihren Reihen, einer der größten ist fraglos Arjen Robben. Die eine Hälfte der bayerischen Flügelzange "Robbery" ist pfeilschnell, technisch stark und verfügt über einen guten Schuss. Seine große Schwäche: Oft neigt er zum Egoismus, will die Spiele alleine entscheiden. Beste Beispiele: Seine vergebeben Elfmeter gegen Dortmund und Chelsea.

Foto: Tobias Hase/ dpa
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Trotz Robben ist Wesley Sneijder der noch größere Star in Reihen der "Elftal". Der Mittelfeldspieler von Inter Mailand wird aufgrund seiner präzisen Schüsse "Sniper" (Scharfschütze) genannt. Bei der WM 2010 in Südafrika erzielte er fünf Tore - trotzdem reichte es für die Niederlande nur zum Vize-Titel.

Foto: Martin Meissner/ AP
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Auch im Angriff haben die Niederlande hochkarätige Spieler zu bieten: Mit Arsenal-Angreifer Robin van Persie stürmt immerhin der aktuelle Torschützenkönig der englischen Premier League in den Reihen der "Elftal" - und könnte Schalkes Klaas-Jan Huntelaar zum Bankdrücker machen.

Foto: Luca Bruno/ AP
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Muss man über Cristiano Ronaldo noch groß Worte verlieren? Der Portugiese ist der absolute Top-Star seines Teams. Für Real Madrid schoss der Offensivspieler in der abgelaufenen Saison 56 (!) Tore in Champions League und Liga. Doch mit der Nationalmannschaft hat er noch nie einen Titel geholt. Bei der EM 2004 im eigenen Land war er am nächsten dran, verlor aber das Finale gegen Griechenland.

Foto: Denis Doyle/ Getty Images
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Verteidiger Pepe, ein gebürtiger Brasilianer, spielt gemeinsam mit Ronaldo bei Real Madrid. 2007 feierte er sein Debüt in der portugiesischen Nationalmannschaft.

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Der lange Blonde im Dänen-Angriff: Nicklas Bendtner soll beim deutschen Gruppengegner für Tore sorgen. Der 24-Jährige vom FC Arsenal debütierte mit 18 im Nationalteam, entscheidet an guten Tagen Spiele im Alleingang - vergibt an schlechteren aber auch reihenweise Top-Chancen.

Foto: JOHANNES EISELE/ AFP
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Europameister ist er schon - Weltmeister auch: Spaniens Mittelfeld-Stratege Xavi ist einer der besten Spieler der Welt. Die spanische Nationalmannschaft war bei den vergangenen Groß-Turnieren das Maß aller Dinge. Der 32-Jährige bestreitet in Polen und der Ukraine bereits seine dritte Europameisterschaft. 2008 war er zum besten Spieler des Turniers gewählt worden.

Foto: Jasper Juinen/ Getty Images
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Aus der spanischen Nationalmannschaft könnte man allein acht Top-Stars auswählen. Andrés Iniesta ragt aus der Masse an Qualität noch ein kleines Stück heraus. Bei der Weltmeisterschaft in Südafrika schoss er Spanien zum ersten WM-Titel.

Foto: MARTIN BERNETTI/ AFP
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Der ewige Torwart: Gianluigi Buffon steht schon seit 1997 zwischen den Pfosten der italienischen Nationalmannschaft. Der viermalige Welttorhüter feierte seinen größten Triumph 2006 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft.

Foto: A2800 epa Srdjan Suki/ dpa
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Er ist ein genialer Fußball-Clown: Italiens Nationalspieler Mario Balotelli beherrscht in schöner Regelmäßigkeit die Schlagzeilen. Meistens wegen Eskapaden abseits des Platzes. Der in Palermo geborene Angreifer feierte zuletzt mit Manchester City die englische Meisterschaft, für Italien geht er seit 2010 auf Torjagd. Legendär sind seine Youtube-Hits, auf denen er ein Leibchen nicht angezogen bekommt oder frei vorm Tor stehend einen Hackentrick versucht - und den Ball neben den Kasten setzt.

Foto: Carlo Ferraro/ dpa
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Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler Andrea Pirlo spielt schon seit knapp zehn Jahren für die italienische Nationalmannschaft. Der Spielmacher holte jüngst mit Juventus Turin die Meisterschaft in der Serie A.

Foto: ANDREW MEDICHINI/ AP
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Wenn Giovanni Trapattoni die irische Nationalmannschaft ins Turnier führt, dann wird Shay Given im Tor stehen. Der Keeper ist mit weit mehr als 100 Länderspielen Rekordnationalspieler seines Landes. Der 36-Jährige scheiterte sowohl in der Qualifikation für die WM 2006 als auch die EM 2008, in Polen und der Ukraine darf er nun auflaufen.

Foto: FRANCOIS MORI/ AP
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Robbie Keane ist der Länderspiel-Rekordtorschütze seines Landes und hatte bei der WM 2002 in Japan und Südkorea seinen größten internationalen Erfolg, als er mit der irischen Nationalmannschaft bis ins Achtelfinale einzog. Drei Tore erzielte der Angreifer damals.

Foto: Georgi Licovski/ dpa
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Kroatiens Luka Modric gilt als intelligenter Mittelfeldspieler. Für die Nationalmannschaft seines Landes ist er seit 2006 aktiv, sein bislang größtes Turnier war die EM 2008 in Östereich und der Schweiz.

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Rekordtürschütze des Co-Gastgebers: Andrej Schewtschenko, der in Kiew das Fußballspielen gelernt hat, debütierte bereits 1995 für die Ukraine. Der 35 Jahre alte Angreifer feierte seinen größten internationalen Erfolg 2003 mit dem AC Mailand, als er die Champions League gewann. Bei der WM 2006 scheiterte er mit seinem Land im Viertelfinale an Italien (0:3).

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Er ist unbestritten der absolute Top-Star der schwedischen Nationalmannschaft: Zlatan Ibrahimovic, der vielseitige und torgefährliche Angreifer, hat bislang fast 20 Titel mit seinen jeweiligen Vereinen gewonnen - mit der Nationalmannschaft steht ein solcher Erfolg jedoch noch aus.

Foto: JONATHAN NACKSTRAND/ AFP
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Seine Technik ist den deutschen Fußball-Fans wohlbekannt: Franck Ribéry hat mit der französischen Nationalmannschaft nach dem peinlichen Auftritt bei der WM 2010 in Südafrika (Spielerstreik) noch etwas gutzumachen.

Foto: Martin Meissner/ AP
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Immerhin weiß Ribéry einen treffsicheren Stürmer vor sich: Karim Benzema, der seit 2009 für Real Madrid spielt, war bei der WM 2010 nicht im französischen Kader. Doch der neue Nationaltrainer Laurent Blanc setzt wieder auf den 24-Jährigen.

Foto: Emma Foster/ dpa
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Er ist Englands Urgewalt: Angreifer Wayne Rooney ist der Hoffnungsträger der englischen Nationalmannschaft. Seine Tore entscheiden über Leid oder Freude - so sieht man es zumindest auf der Insel. Nach einer Roten Karte im letzten Qualifikationsspiel zur EM in Polen und der Ukraine war er zunächst für die komplette Gruppenphase gesperrt worden. Doch ein erfolgreicher Einspruch führte dazu, dass die Uefa die Sperre auf zwei Spiele reduzierte.

Foto: Bernat Armangue/ AP
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