Die "USS Jimmy Carter" zapft unterseeische Glasfaserkabel an - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

USS "Jimmy Carter" Datenräuber am Meeresgrund

Der US-Geheimdienst NSA überwacht den weltweiten Internetverkehr. Dafür zapfen die Schnüffler auch Glasfaserkabel an, die auf dem Meeresboden zwischen den Kontinenten verlaufen. Eine Schlüsselrolle soll dabei das hochgerüstete U-Boot USS "Jimmy Carter" spielen.
1 / 6

Die USS "Jimmy Carter": Seit ihrer Indienststellung im Februar 2005 gilt sie als das am besten bewaffnete U-Boot der Welt.

Foto: AP/ DoD
2 / 6

Am 5. Juni 2004 lief das Schiff in Groton im US-Bundesstaat Connecticut vom Stapel. Seinen Heimathafen hat es auf der Kitsap-Halbinsel im US-Bundesstaat Washington.

Foto: AP/ U.S. Navy/ General Dynamics
3 / 6

Mehrfach ist die USS "Jimmy Carter" entmagnetisiert worden. Dadurch wird das U-Boot für gegnerische Ortungssysteme nahezu unsichtbar.

Foto: AP/ U.S. Navy
4 / 6

Der Bau des Schiffes hat etwa 2,5 Milliarden Euro verschlungen. Dafür ist das U-Boot mit modernster Überwachungstechnologie ausgerüstet - und kann offenbar auch Untersee-Glasfaserkabel anzapfen.

Foto: Jack Sauer / AP
5 / 6

Die "Jimmy Carter" kann 140 Mann Besatzung aufnehmen - darunter bis zu 50 Spezialkräfte wie die Navy Seals. Außerdem funktioniert das Schiff wie ein Unter-Wasser-Hangar, der Mini-U-Boote ins Wasser lassen kann.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters
6 / 6

Bei der Jungfernfahrt waren Namensgeber und Ex-Präsident Jimmy Carter und seine Frau Rosalynn mit an Bord. Carter hatte von 1946 bis 1953 selbst als Marinesoldat auf mehreren U-Booten gedient.

Foto: AP/ U.S. Navy
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?