Die Vagabund Ein gelebter Traum
Harald Busses Traum: ein Fachwerkhaus mit Außenbordmotor. Die Immobilie ist nicht nur mobil, sie kann schwimmen. Gerade liegt sie an einer Schleuse nahe Fürstenwalde in der Spree.
Davor ein Strandkorb und Schaukelstuhl: Hier sitzt der Kapitän am liebsten oder...
...auf dem Liegesofa im Innern des Hauses.
Sein ganzer Stolz: Das klappbare Reetdach. Das schwimmende Haus hat Harald Busses finanzielle Reserven gefressen. "Ick hab' angefangen, da hatte ick 50.000 auf'm Konto und 20.000 in der eisernen Reserve."
Als die 70.000 Euro verbaut waren, half die Familie mit Geld, rund 120.000 Euro kostete das neue Zuhause insgesamt.
"Ich war schon immer gerne auf dem Wasser", sagt Busse, geboren in Laage bei Rostock. Er redet im Berliner Dialekt mit viel "ick" und "Jemütlichkeit".
Nicht zu verachten an Busses Eigenbau: Das Nummernschild und Außenmotor
"Richtig jemütlich": Busses Schlafzimmer
Steuer mit CD-Spieler: Wer will, könnte auch sein Handy oder einen MP-Spieler anschließen. "Aber das hab ich noch nicht richtig verkabelt", sagt Busse.
Leinen los! Busse schippert weiter über die Spree.
Busse sagt, sein Schiff sei das einzige seiner Art in Europa: "Hat mein Anwalt recherchiert."